Zwei Wochen auf Kreuzfahrt in Südost-Asien

Auf dieser Schiffsroute von „Mein Schiff 3“ sind wir zwei Wochen in Südost-Asien unterwegs gewesen.

Wir haben auf gutes Essen, gute Abendunterhaltung und interessante Ausflüge gehofft. Dies ist nur zum Teil in Erfüllung gegangen. Die Ausflüge mit dem Veranstalter waren zeitlich so straff organisiert, dass kaum Zeit verblieb für ein individuelles Betrachten.
So haben wir viele Ausflüge in eigener Regie durchgeführt.
Das Essen war gut, aber nicht so hochwertig wie wir es eigentlich erwartet hätten.
Die abendlichen Theaterveranstaltungen auf unserer ersten Kreuzfahrt in der Karibik mit der Reederei Holland America waren excellent, auf dieser Kreuzfahrt war meistens ein Standardprogramm angesagt.

Nun einige Bilder vom Schiff.

Ist noch irgendwo eine Liege frei?

Früh am Morgenoder bei schlechtem WetterDas sagt die Reederei:

Premium Alles Inklusive

Entspannen kann man immer dann am besten, wenn man sich über nichts Gedanken machen muss – schon gar nicht über die Qualität. Deshalb haben wir für unsere Gäste Premium Alles Inklusive entwickelt.

Ja, alle Getränke wie Wein, Sekt, Bier, Cocktails sind inklusive.

Manches sieht denn so aus wie in einer Kantine und schmeckt auch so.

Es braucht also eine bestimmte Zeit, um herauszufinden, wo die schmackhaften Angebote zu finden sind.Sieht und schmeckt bei McDonald’s aber besser als hier an Bord.

aber der strawberry kiss war super erfrischend. 

Das war gut:
Sehr fachkundige Informationsveranstaltungen über das Land und die Besichtigungsorte (Kultur, Politik, Besonderheiten)

Nur wenige Abendveranstaltungen im Theater war super interessant.

Aber meistens haben wir abends an Deck die frische Meeresluft genossen.

Die Kabine und der kleine Balkon waren o.k.

 

Eine Woche auf Ko Samui

Die Insel Ko Samui liegt ungefähr 20 km vor der Küste und hat eine Breite von 14 km und eine Länge von 29 km. Unser Resort lag direkt am Strand und in der Nähe von Fisherman’s Village.
Jeden Morgen gab es ein sehr reichhaltiges Frühstück mit direkten Blick auf das Meer.
Auch die Terrassen-Anlage bot einen herrlichen Seeblick
Wenige Stufen führten dann direkt zum Strand.

Unser Bungalow war gut ausgestattet, vor allem mit einer Klimaanlage.
Denn uns war es eigentlich zu heiß auf dieser Insel.

Abends haben wir dann auch häufig im Resort gegessen
Was haben wir in dieser Woche unternommen?

Ganztägige Segeltour zum Ang Thong Marine Nationalpark

Es waren so ca. 30 Gäste an Bord, die Verpflegung und der Bord-Service waren sehr gut.

Fahrt durch den Nationalpark

danach Ausbooten zur Lagune

Mühsamer Aufstieg, um einen Blick in die Ta Le Nai – Lagune zu haben.

Das Segelboot legte dann für zwei Stunden an einem kleinen Strand an.
Wir blieben mit einem weiteren Ehepaar an Bord an.

Von hier ging es vom Segelboot mit Schwung ins Wasser.

und das Wasser war wunderbar warm.

Und nun geht es wieder zurück nach Ko Samui

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang wurden dann die Segel gesetzt.

Einkaufen
Der Straßenmarkt war gut für Mitbringsel und Geschenke

Hat der Koffer noch ausreichend Platz? 

Inselrundfahrt
Die eintägige Inselrundfahrt hat sich nicht so richtig gelohnt.
Ko Samui ist eine Touristen-Insel. Der Tempel wird wohl nur von Touristen besucht.
Der Blick sieht von unserem Resort ähnlich aus wie hier:
Ein Tempel mit einem momifizierten Mönch

In der Grundschule lernen die Kinder Englisch, können es aber mit den Eltern kaum praktizieren.

Ja, der Wasserfall brachte einwenig Abkühlung.

Schön, dass wir zum Abendbrot wieder im Resort waren

Die Infrastruktur muss mit den vielen neuen Touristenströmen ständig wachsen.

Viele Straßen sind nass: Wasserrohrbrüche, die nicht repariert werden.

 

Auch auf Ko Samui haben wir einen thailändischen Kochkurs besucht.
Leider waren die Gerichte vom Anbieter nicht so gut zusammengestellt, das Gekochte schmeckte einfach nicht.Meine Zubereitung sieht gut aus, aber die Zusammenstellung und die Gewürze passten hier einfach nicht.

Deshalb mußte ich auf TripAdvisor eine negative Bewertung abgeben.

Der Flughafen von Ko Samui ist wirklich etwas besonderes.

Die Wartehalle mit Ventilatoren und offenem Dachman kann auch hier auf den Abflug warten

Goodbye Ko Samui

Eine Woche in Chiang Mai

In Chiang Mai hatten wir ein Hotel direkt im Stadtkern, so dass wir die wesentlichen Sehenswürdigkeiten zu Fuss oder mit dem Tuk-Tuk gut erreichen konnten.

In den ersten Tagen schauten wir uns in der Altstadt die zahlreichen Tempel an.

Wir besichtigten ferner das Lanna Folklife Museum und ein Museum über die Bergvölker von Thailand.
Mit den Tuk-Tuk-Fahrern mußten man immer über den Preis verhandeln, aber wenn der Preis stand, dann warteten sie auch geduldig eine Stunde vor dem Museum auf uns.
Ja, das Tuk-Tuk steht nach dem Museumsbesuch sofort zur Weiterfahrt bereit:dann wollte der Fahrer,  dass ich noch ein Bild von ihm machte

Das Bergvölker-Museum war sehr gut mit Exponenten und Filmen ausgestattet.

Rote Songthaew fahren u.a. für 100 Baht auf den 15 km nordwestlich der Stadt gelegenen bedeutendsten Tempel Nordthailands auf den Wat Phrathat Doi Suthep.
Mit diesem Fahrzeug ging es also die kurvenreiche Strecke hinauf in die kühle Bergwelt zur Tempelanlage

Oben angekommen, hat man in 1676 m Höhe einen herrlichen Blick auf Chiang Mai.

Die Hauptanlage gruppiert sich um den vergoldeten Chedi im birmanischen Stil.

Den Innenbezirk des Tempels begrenzt ein rechteckiger mit schönen Malereien und vielen Buddhafiguren versehener Wandelgang.

Innerhalb der überwiegend aus dem 16. Jh. stammenden Anlage gab es unglaublich viel zu sehen.

Auf Märkten und in Geschäften wird viel Kunsthandwerk angeboten:
Bambusarbeiten, Kleidung, Taschen und vieles mehr.
Bei einem Künstler konnte ich ein typisches thailändische Bild erwerben.

Und für die abendliche Terrassenbeleuchtung habe ich mir diese Lampen mitgebracht.

Auf den abendlichen Street-Märkten wollten wir denn doch nicht alles ausprobieren.Thai-Massagen sind schon etwas ganz besonderes. Wir haben uns während der 1,5 Stunden-Massage immer sehr wohl gefühlt. Am dritten Massage-Tag wurden wir dann schon sehr, sehr herzlich empfangen.

400 Baht für 1,5 Stunden

Unbedingt wollten wir in Chiang Mai einen thailändischen Kochkurs besuchen. Wir hatten Glück, denn unser Kochlehrer Arm hat es verstanden, uns einige sehr schmackhafte Gerichte mit seiner Unterstützung selbst herstellen zu lassen. Doch vorher ging es durch den Markt, um die Zutaten einzukaufen. In seinem Privathaus wurde dann gekocht.Und natürlich haben wir in der Altstadt auch schnell unser Lieblings-Restaurant gefunden. Es war hier abends stets sehr gemütlich.und das Essen war gut und preiswert

Das Königspaar wird in Thailand sehr verehrt. Eine Straßenfront in der Altstadt von Chiang Mai

Nun geht es mit dem Flugzeug weiter nach Ko Samui und danach nach Singapur.