Der Katalog

Heutzutage gibt es eine Unzahl an Katalogen für die verschiedensten Produkte und Dienstleistungen.

Es gibt Sammelkataloge, die beispielsweise eine Zusammenstellung aus Bekleidung, Einrichtungsgegenständen, Elektronikwaren oder Sportartikeln bieten, wie das zum Beispiel bei den bekannten Katalogen der Versandhäuser Otto oder Quelle der Fall ist.

Einige Unternehmen haben sich auf sehr hochwertige oder handgefertigte Artikel spezialisiert. Sie bieten auch eine Auswahl unterschiedlicher Produkte aus den einzelnen Lebensbereichen, sind aber eher für den gehobenen Anspruch gedacht. Ein Beispiel hierfür ist das Versandhaus Torquato. Wieder andere Unternehmen haben sich nur auf eine bestimmte Warengruppe festgelegt. Sie versenden beispielsweise Weine, Elektronikwaren, Möbel oder Stoffe.

Zu den einzelnen Hauptkatalogen, die in der Regel einmal im Jahr erscheinen, werden von den Firmen oft noch Zusatzkataloge herausgegeben, die eine besonders Auswahl der Waren enthalten oder Sonderangebote ausweisen.

In einigen Katalogen werden die Artikel nur kurz vorgestellt, die Beschreibung beschränkt sich auf Nennung des Produktes, Bestellnummer und Kaufpreis. In anderen Katalogen wurde vom Herausgeber Wert auf eine möglichst genaue Beschreibung gelegt.
So wird beispielsweise das Material benannt, aus dem der Artikel hergestellt ist, die Verwendung oder die Möglichkeiten, die sich mit dem Produkt für den Verbraucher ergeben. Teilweise sind in solchen Katalogen ausführliche Texte zu finden.

Häufig werden Werbelektorate damit beauftragt, Kataloge und die entsprechenden Texte zu bearbeiten.

Die hier tätigen Mitarbeiter oder auch die Freiberufler überarbeiten den Katalogvorschlag hinsichtlich seines gesamten Aufbaus, der Platzierung und Auswahl der Produktbilder, einzelner Grafiken und der Beschreibungen.

Die enthaltenen Texte werden auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft und auf die Genauigkeit der Beschreibungen. Der Werbelektor kann auch am besten einschätzen, welches Bild der Katalog von dem auftraggebenden Unternehmen zeichnet, ob positiv und werbewirksam oder eher neutral

Beruf: freiberuflicher Korrektor bzw. Korrektorat

Da ein Korrektor für die endgültige Korrektur der so genannten Fahnen zuständig ist, sollte er auf mehreren Gebieten ein Fachmann sein.

Er muss sich natürlich zum Einen mit den geltenden Rechtschreib– und Grammatikregeln auskennen, zum Anderen mit Fragen des Drucks und des Satzes.

Nur mit diesem Wissen kann der Korrektor ein kompetenter Ansprechpartner sowohl für den Autor eines Manuskriptes, als auch für den Verlag, beziehungsweise die Druckerei sein.

Der Korrektor trägt damit ein hohes Maß an Verantwortung, schließlich ist es ein großer Teil seiner Arbeit, die am Ende auf dem Papier erscheint.
Der Korrektor muss daher sehr selbstständig arbeiten können und eigenverantwortlich Entscheidungen treffen, diese auch vertreten. Da es oft um die Einhaltung fester Termine geht (Veröffentlichungstermine, Termindruck von Seiten der Druckerei), muss er auch unter Stress arbeiten können und dennoch eine sorgfältige und zuverlässige Arbeit leisten.

Ein Korrektor ist oftmals ein Einzelkämpfer, wenn er als Freiberufler tätig ist, daher sollte es ihm nichts ausmachen, allein in einem Büro seiner Arbeit nachzugehen.
Dennoch muss er in der Lage sein, mit anderen Menschen, die an dem Manuskript und dessen Druck beteiligt sind, zusammen zu arbeiten.
Der Korrektor muss auf verschiedenen Gebieten ein Fachmann sein, auch wenn sein Aufgabengebiet weitaus weniger umfangreich ist, als das des Lektors.
Die zu erledigenden Aufgaben ähneln sich nur zum Teil, nämlich nur in Bezug auf Kontrolle des vorliegenden Manuskripts hinsichtlich Orthografie und schlüssigem Inhalt.
Eigenwerbung für das Korrektorat
Doch auch ein Korrektorat muss in der Lage sein, ein gewisses Maß an Eigenwerbung zu betreiben.
So kann es durchaus hilfreich sein, wenn er sich auch in Fragen der Layoutgestaltung von Internetseiten auskennt, da das Internet ohnehin zu den inzwischen bevorzugten Arbeitsfeldern des Korrektors gehört.