Nordwestküste von Schottland

Nun geht es von Gairloch weiter gen Norden.

Der Loch Ewe ist besonders tief und hat einen engen Zugang zum Meer.

.

Deshalb waren im 2. Weltkrieg hier sehr viele britische U-Boote und Marineschiffe positioniert.

Es lagen hier damals so viele Marineschiffe, dass man von einem Ufer zum anderen über die Schiffe gehen konnte.

Weiter geht es entlang der Küste mit sehr schönen Stränden.

Wir sind immer wieder sehr begeistert von der schottischen Landschaft.

Abends sind wir dann in Ullapool, dem Zentrum der nordwestlichen Highlands, angekommen. Hier ein Blick aus der Ferne auf diese Hafenstadt.

Hier ein Blick auf den Hafen, von dem Fähren in die Äußeren Hybriden gehen.

Hafen Ullapool

Abends ging es in das Restaurant am Hafen, um  Fish and Chip zu essen.

Bestes Schellfischfilet in leichter Teighülle frittiert, mit hausgemachter Sauce Tartare, Erbsenpüree und hausgemachten Pommes frites – so sah es aus.

Auch hier wieder die typischen Häuser an der Hauptstraße.

Und so sehen die Häuser in der Nebenstraße aus.

Und das Nachbarhaus.

 

Und ein drittes typische Haus mit Blumen im Vorgarten.

 …….

Nun geht es am heutigen Tag ca. 220 km der Küste entlang, um am nächsten Tag die Fähre auf die Orkneyinseln zu bekommen.

Hier einige Bilder von der Küstentour, die häufiger auf einer einspurigen Strecke stattfand.

Mit Steigungen bis 20 Prozent meistert das Wohnmobil gut im 1. Gang.

Steigung

Hier wird Torf gestochen.

Torf

Ein  Canon …

Eine Teleaufnahme.

Einsamer Strand.

Hier wieder eine Ausweichstelle …

Und zum Schluss ein nicht amtliches Verkehrsschild.

Der nächste Bericht kommt dann von den Orkneyinseln.

 

Edited with BlogPad Pro

Fahrradtour an der Westküste

Heute ist ein wunderschöner sonniger Tag.

Gisela möchte den Blick vom und die Ruhe am Campingplatz genießen, der direkt am Atlantik liegt – am Loch Gairloch.

Ich mache eine Fahrradtour von Campingplatz „Big Sand“ über Melvaig nach Rudha Reidh – ca. 18 km einfache Fahrt.

Zuerst habe ich einen schönen Blick auf den Campingplatz.

Es gab viel zu bewundern wie beispielsweise Telefonzellen auf dem Lande.

Oder britische Verkehrsschilder.

Die Fahrradstrecke verlief fast immer parallel zur Küste.

Auch hier gab es wieder einheimische Tiere zu bewundern.

Und immer wieder Schafe aus der Ferne zu sehen

Und ganz nah.

Der Blick auf die Berge, Strände und das Meer war bei diesem Wetter einfach wunderbar.

Für die Oldtimer-Freunde unter uns habe ich ein schönes Modell gefunden.

Im Ort Melvaig fand ich ein nettes Fisch-Restaurant. Hier machte ich eine Reservierung für den nächsten Tag und machte ein Foto von der Speisekarte, um die Vorfreude auf das abendliche Essen zu steigern.

Die nächsten 8 km waren auch für Radfahrer schwierig zu fahren, da die Straße sehr eng, holperig und steil verlief.

Die Strecke endete dann am Leuchtturm, in dem heute eine Pension untergebracht ist.

Auf der Rückfahrt wurde mir die steile und enge Straße zum Verhängis.

Mit ca. 35 km/Stunde rutschte ich aufgrund einer Unaufmerksamkeit von der Fahrbahndecke an in den Mud.

Hier ist die genaue Stelle mit meinem Käppi zu sehen.

Mein Gesicht, die Hände, die Hose und das Hemd waren voller Mud. Das Fahrrad war bis auf die rechte Bremse und zahlreichen Schrammen funktionsfähig geblieben. Ich hatte einen Schutzengel, denn es war kein großer Stein in der Nähe und der Mud federte meinen Aufprall merklich ab.

Trotzdem verblieben zwei kräftige Abschürfungen und die Erfahrung zukünftig sehr viel langsamer zu fahren.

 

Edited with BlogPad Pro

Inverewe Garden

Durch den wärmespendenden nordatlandischen Strom gedeihen in diesen Gärten die Pflanzen aus aller Welt besonders gut.

Meine schönsten Fotos zeige ich nun den Gartenfreunden.    

 

 

 

 

 

 

 

Gemüse und Obst Garten.

 

Die Gärtnerin auf dem Weg zur Arbeit.

Edited with BlogPad Pro

West Coast Trail

Wir können in den 5. Wochen-Schottland-Tour nicht jede interessante Region besuchen. So entschieden wir uns nicht auf die Isle of Skye zu fahren, sondern weiter der Westküste entlang nach Norden.

Doch bevor wir mit dieser Strecke starteten, besichtigten wir die Burg Eilean Doran.

Diese prächtige Bürg liegt strategisch günstig am Loch Alsh auf einer kleinen Insel.

Im Jahre 1719 wurde die Burg von englischen Fregatten recht gewissenhaft zerstört.

Doch 1913 beschloss der MacRae-Clan den kostspieligen Wiederaufbau.

Der burgeingang wurde gut bewacht.

Die Burgküche bot allerhand an Delikatessen.

Mit diesem Schotten konnte ich mich sogar unterhalten, sein Dialekt war nicht so stark ausgeprägt.

Wo stand nun dieser Dudelsackspieler??

Natürlich auf dem Weg vom Parkplatz zu Brücke, wo jeder vorbeikommen mußte. Er lebt vom Trinkgeld.

Und wo muss jeder Tourist noch vorbei?

Richtig … am Souvenir-Shop.

Wir schätzten, dass ca. 300 bis 500 Touristen auf dem Gelände unterwegs waren … auch viele Busse.

Jetzt geht es also weiter nach Western Ross. Ab hier sind die Verkehrsschilder zweisprachig, es wird Gälisch gesprochen.

Wir waren nicht sicher, ob wir einen Abstecher zur höchstgelegenen Bergstraße von Schottland machen sollten. Am höchsten Punkt von nur 626 m Höhe Soll ein herrlichen Blick bis nach Skye möglich sein.

Am Zugang zur Bergstraße stand dieses Schild. Was sollten wir mit dieser Information anfangen?

Wir wagten die halsbrecherische Bergtour. Die Strecke war extrem schmal, immer einspurig und mit meistens viel zu kleinen Ausweichbuchten. Im oberen Bereich hätten sich Wohnmobil nicht begegnen dürfen.

Einspurig

Selten gab es Passing Places wie hier bei dieser extrem steilen Serpentine.

Am Aussichtspunkt oben angekommen, mußte erst einmal die Maschine abkühlen.

Und wie war der Blick auf die Skye?

Auf der Talfahrt wurde das Wetter wieder besser und damit auch der Blick in die Berge.

Hier ist schön die einspurige Strecke zu sehen.

Ein schöner Blick!

Weiter ging es nun durch den Nationalpark Beinn Eighe.

Wenn die Strecke zweispurig war, wurde sie durch EU-Mittel gefördert, ansonsten war sie einspurig

Abends machten wir dann noch einen herrlichen Abendspaziergang im Nationalpark.

Und wieder zurück zum Übernachtungsplatz.

 

Edited with BlogPad Pro

Westküste und Highlandes

 

Gisela hat heute zwei Semmel vom Campingplatz-Shop gekauft. Diese konnte man kaum mit dem Brotmesser aufschneiden, so weich waren diese.

Heute ging es weiter gen Norden.

Unser erstes Ziel war das Castle Stalker. Es liegt auf einer kleinen Insel im Loch Linnhe. Es kann nur an wenigen Tagen besichtigt werden.

Über diese Brücke überqueren wir den Loch Leven.

 

Und bestaunen das alte ehrwürdige Hotel in diesem Brückenbereich.

In Fort William möchte Gisela unbedingt in das Highland-Museum, um mehr über die Geschichte dieses Landes zu erfahren.

Auf dem großen Parkplatz standen viele Wohnmobile, sowie ein Oldtimer.

Und so sieht das Fahrzeug von hinten aus.

In der Hauptstraße von Fort Williams begrüßte uns eine Dudelsackspielerin. So wie sie aussah spielte sie auch.

 

Auch die Host Roast Rolls waren ganz schwer zu verdauen. Mit einem Schnaps im Wohnmobil konnten wir den Magen später wieder einwenig beruhigen.

Nun ging es in das West Highland Museum.

Der erste Ausstellungsraum widmete sich den Green Beret. Einer Spezialeinheit im 2.Weltkrieg, die hier ihr Camp hat.

Krieg ist immer grausam. Wie bringe ich den Feind mit dem Dolch und Messer am schnellsten um.

Wie lange braucht er, um ohnmächtig zu werden. Einwenig gruselig.

 

Das Museum vermittelte viel Informationen über die Jakobitenaufstände und die Geschichte der Highlands.

Das Porzellan kam damals schon aus China, aber die zahlreichen Wappen der Clans konnten die Chinesen damals nicht fehlerfrei anfertigen.

Auf unserem weiteren Weg lag kurz nach Fort Williams eine Schleuse mit vielen Kammern. Von hier könnte man mit dem Boot über Loch Ness und andere „Löcher“ nach Inverness – Nordseeseite von Schottland gelangen.

 hier zeige ich zwei Boote für die Segelfreunde unter uns.

Nun ging es weiter .. Loch Lochy … Loch Garry … Loch Loyne … Loch Durich.

Hier einige Bilder von den „Löchern“.

Loch Garry

An einem der schönsten Orte wurde das Commander Memorial für die Gefallenen des 2. Weltkrieges erbaut.

Dieser Ort erinnert auch an die Gefallenen nach dem 2. Weltkrieg.

Das Wetter zog sich nun zu. Die schottischen Ungetüme sind hinter den Wolken versteckt.

 

Auf unserem heutigen Campingplatz in Shiel Bridge am Loch Durich waren fast nur Zelter mit Hunden.

Hier ein Bild vom Campingplatz, wo die Dunstwolken über den Berg ziehen.

………… 

Edited with BlogPad Pro

Schottland-Tour – in den Highlands

Heute geht es von Largs an der Küste entlang bis nach Glasgow.

Bei Greenock wird die Bebauung und der Verkehr dichter.

Wir fahren nicht nach Glasgow herein, sondern Nutzen die Erskine Bridge um die Firth of Clyde zu überqueren.

Eine längere Rast machten wir am Loch Lomond. Durch Zufall fanden wir die Nebenstraße zum Strand.

 

Es wurden die Campingstühle heraus geholt, um diese am Strand zu nutzen.

Zwischendrin fuhren Ausflugsschiffe über den See oder aber auch schnelle Jet-Fahrzeuge.

Nach der ausgiebigen Rast ging es weiter in die Highlands hinein.

Auf dem Weg von Loch Long zum Loch Fyne ging es über einen Bergrücken. Der Rastplatz hatte den schönen Namen Rest and be thankfull -denn ruhten sich damals die Arbeiter, die die erste Bergstraße hier gebaut haben, aus.

Wir fanden einen Campingplatz südlich von Inverary.

…….

Heute erkunden wir Inverary am Loch Fyne.

Zuerst wird das Jail besucht.

 

Hier frage ich nach dem Gerichtssaal.

Es findet gerade eine Gerichtsverhandlung statt.

Links sitzen die Zeugen, rechts die Geschworenen.

Ein Blick vom Gerichtssaal.

Das alte Gefängnis hatte zwar ein WC, aber keine Heizung.

Das neue Gefängnis war komfortabler eingerichtet, hier konnten die Gefangenen sogar arbeiten.

Herstellung von Fischernetzen und Tauen.

Jeder Gefangene musste hier 14.000 Umdrehungen jeden Tag machen. Manche Wärter fügten in die Maschinen noch Schrauben herein, um sie noch schwerer drehen zu können. Diese Wärter hießen dann Screwer. Es gab auch noch andere Vorrichtungen, um die Gefangenen „nutzlose“ Arbeit machen zu lassen -z. B. Eine Tretmühle – heute sagt man Fitnessgeräte dazu.

Einige Bilder und Ausstellungsstücke waren so gruselig, dass ich sie hier nicht zeigen kann.

Aber hier wird das Auspeitschen erklärt.

Oder das Brandmarking.

Nun ging es weiter zum Schloss. Das Castell ist der Stammsitz der Familie Argyll.

Das Interieur wirkt im Stil des 18. Jahrhunderts.

Auch hier finden wir eine Waffensammlung im Turmbereich.

Hier noch ein ehrwürdiger Raum.

Die Herzögin Margaret, Gattin des 11. Dukes war eine Skandalnudel, sie wurde im flagranti ertappt, der Duke ließ sich von ihr scheiden. Irgendwie gefiel uns der Farbanstrich des Schlosses nicht, dafür aber der Garten.

Nun ging es noch einmal durch die Mainroad von Inverary.

Loch Fyne hat einen Zugang zum Atlantik, womit auch hier etwas größere Schiffe anlegen können.

……

Am nächsten Tag wollte sich Gisela unbedingt  Auchindrain Old Highland Township – ein altes Dorf anschauen.

Hier eine alte Bauernkate.

und von innen

Interessant waren die Pflüge und Geräte der Bauern, um Kartoffeln anzubauen.

Hier die Geräte

Der Bauernhof wurde auch noch ein wenig aktiv betrieben.

Am Loch Awe liegt ein Pumpspeicherwerk, welches wir besichtigten. Hier sind wir mit einem Kleinbus in den Berg hereingefahren. Der Maschinenraum mit seinen Turbinen, Generatoren und Pumpen liegt 305 tief im Bauch des Berges.

Für die Elektriker unter uns habe ich einen  Schaltplan fotografiert.

Ansonsten gibt es über die 50 Jahre alte Anlage nichts zu berichten, außer, dass die englische Königin 1965 bei der Einweihung noch sehr jung aussah.

Nun sind wir an einem Campingplatz etwas nördlich von Oban angekommen.

Zum Schluss noch ein Foto für die Oldtimer-Fans 

 

Edited with BlogPad Pro

Schottland-Tour – Dumfries bis Glasgow

Heute sind wir ca. 30 km nördlich von Dumfries zum Drumlanrig Castle gefahren.

 Die Herzöge vonQueenberry residierten hier prunkvoll um 1650. 

Die Spätrenaissance-Schlossanlage hat eine rötliche Sandsteinfront.

Hier sieht Ihr die Eingangshalle im Schloss.  Leider war das Fotografieren in den anderen Räumen verboten.

Im Schloss war eine hochkarätige Kunstsammlung in den einzelnen Zimmernzu finden.

Verschiedene Baumarten kennzeichnetenden Gärten. 

 Ein weiträumiger Garten, der typisch formal ausgerichtet ist, wurde durch uns besichtigt.

 Bei so einem schönen Wetter kommen die Blumen und die Schlossanlage besonders gut heraus!

 Dann ging es weiter nach Wanlockhead, einer Bergarbeitersiedlung. Hier besuchten wir das Bergarbeitermuseum sowie einen Bergstollen. Hier der Eingang.

 Danach ging es noch zu einer Bergarbeitersiedlung.

 Das obige Bild sieht sehr freundlich aus, so war aber die Arbeit in der Mine nicht, denn es eine Bleimine. Irgendwie waren die Menschen,die hier wohnten, uns unheimlich – ein Betrunkener begrüßte uns bei der Parkplatzsuche und bei der Abfahrt standen vor unseren Wohnmobil drei hochgradig tätowierte Männer mit bloßen Oberkörper in militärischer Kleidung.

 Diese Bergarbeiterhütte haben wir für 30.000 Pfund nicht gekauft.

Die schönen grünen Bergkuppenauf der Heimfahrt aus dem Tal hatten keine Bäume mehr, denn diese wurden wohl für den Bergbau benötigt.

 So gab es denn mehr Schafe zu sehen. Hier ein Exemplar von der Seite

 Und von vorne

Ziege vorne

 Und auf der Flucht vor unserem Motorhome.

Gisela hat eine Website gefunden, auf der sämtliche schottischen Campingplätze mit Karte angezeigt werden.

So war es kein Poblem schnell einen Übernachtungsplatz zu finden.

……………

 Heute fahren wir die Solway Küste entlang. Die erste Besichtigungsort ist der Ort New Abbey.

Hier fahren wir erst einmal auf den öffentlichen Parkplatz des Klosters Sweetheart Abbey. Die rotleuchtende Ruine hat wunderschöne Fenster und Giebelrosetten.

 

 Auch die vielen und uralten Grabsteine enthalten viele Informationen über die Menschen aus dieser Gegend. Man könnte auch auf einigen Grabsteinen Tischtennis spielen.

 Die schottischen Häuser sind fast alle aus Stein und eingeschossig – auch  ohne Keller. 

Manches sieht halt puppenartig aus.

 Fast jedes Haus hat einen Schornstein mit mehreren Auslässen.

 Viele, viele Schornsteine.

Es gibt in Schottland große und kleine Verkehrsschilder. Hier ein sehr kleines Parkverbotsschild. 

Idyllisch war eine Parkbank direkt am Mühlenteich.

Reiher

 Wir beobachteten den fischreicher, der tatsächlich keine Statuar war, sondern lebte, denn plötzlichbewegte er sich und fischte im Teich mit Erfolg einen Fisch heraus.

 Dann besichtigten wir die Mühle am Ort.

 Ein Video erklärte uns die Prozesse, so dass wir die einzelnen Teile, Steine, Einlässe besser verstehen konnten.

 Hier wird der Prozess des Sacktransports nach oben erklärt. Ist eigentlich nur interssant für unseren Mechanikus – oder?

 Nach der anstrengenden Besichtigung stärkten wir uns erst einmal mit einem englischen Tea. Wir konnten hier draußen einen netten Platz finden.

Teetime

Von unten-Sandwich mit Haselnuss, Scones mit Butter und Marmelade und spongecake mit viel Schokolade für Jürgen und Mocca für Gisela.Den Kuchen schafften wir aber leider nicht ganz, war wohl auch zu süß.

… Und natürlich Tea mit viel heißem Wasser als extra.

 Nun geht es bei schönem Wetter die Colvend-Küste entlang. Von einem erhöhten Parkplatz hatten wir einen herrlichen Blick. Auch hier führten die Briten und Schotten Krieg miteinander – Grund war hier das Lachsvorkommen.

 Am späten Nachmittag erreichten wir dann die schottische Riviera und Buchten im Campingplatz von Sandyhills ein.

Hier ein abendliches Foto vom Beach.

 Auch auf diesem Campingplatz sind fast nur mobile homes zu finden und natürlich wieder der sauber gepflegte englische Rasen.

Gisela hat die restliche Tageszeit zum Lesen genutzt, Jürgen hat den Coastal footpath erkundet.

 Nachdem es etliche Meter über Acker und Wiesen kann, kam ich an diesen Punkt an.

 Ein Handy hatte ich nicht mit, die kurze Hoseund die Sommerschuhe waren eigentlich für diesen Weg nicht geeignet, aber ich wagte es und wurde mit herrlichen Aussichten belohnt.

 … Ein einsamer Strand ohne Besucher.

 

…………

Heute geht es durch die Low Lands auf dem Galloway Tourist Way nach Norden. Wir passieren die schöne alte Stadt Castle Douglas mit vielen kleinen Geschäften sowie den historischen Ort Maybole. Hier standen viele Schafe auf der Weide, aber auch manche Galloway-Rinder.

Unser Ziel war heute das Culzean Castle.

Der Stararchitekt Robert Adam verwandelte um 1780 das alte Towerhaus des Earls of Cassilis in einen noch heute zeitgemäßen, dezenten Prachtbau.

Die Einganghalle schmückte hunderte von Waffen, ähnliches kann nur noch im Tower von London begutachtet werden.

Diese Anordnung der Waffen ist schon bemerkenswert.

Die Eleganz der Räume war beeindruckend.

Hier der Speisesaal

Der mit Derby-Geschirrr für das Dessert gedeckt war.

Das Herzstück des Schlosses ist das ovale Treppenhaus mit unterschiedlichen Säulen

Einfach beeindruckend

Hier der runde Salon mit Meerblick

Und das Schlafgemach mit den zwei Klingel, seitlich vom Bad angebracht, um das Personal bequem ordern zu können.

Für jeden Raum gab es eine Infobroschüre mit vielen Erklärungen.

Jeder Raum war extrem harmonisch gestaltet. Hier würden wir auch wohnen wollen.

Die Stuckdecken in abgestuften Pastelfarben, die Spiegel, die Kamine, die Leuchter sind auch heute noch modern.

Von der Schiffswerft haben die Arbeiter eine kleine Wiege in Form eines Bootes erstellt.

So ein elegantes Schloß hatten wir noch nie gesehen, wir waren sehr beeindruckt!

 Als Übernachtungsplatz fanden wir einen Bauernhof in der Nähe von Largs.

 Es war wieder so ein herrliches Wetter, so dass wir noch einen ausführlichen Spaziergang machten.

Hier zwei Aufnahmen von unserer Wanderung.

 

Morgen geht es weiter die Clyde Küste entlang nach Glasgow, welches wir nicht besichtigen wollen.

Edited with BlogPad Pro

Schottland-Tour: Fähre, Römerwall, Dumfries

Am Donnerstag, den 12. Juni sind wir Mittags zu unsere Schottland-Reise aufgebrochen. Nach einigen Stunden Fahrzeit sind wir abends in Bad Bentheim auf einem Wohnmobil-Stellplatz angekommen.

Das Wetter war gut, so machten wir noch einen abendlichen Spaziergang durch den Schlossgraben:

Das Schloß ist aus dem berühmten Bentheimer Sandstein gebaut, wie die Westseite des Schlosses zeigt:

Wir sind dann am nächsten Morgen erst einmal zur Fiatwerkstatt gefahren, um den Scheibenwischer sowie das hintere Licht reparieren zu lassen – Reperaturkosten 2,90 Euro. Gisela hat denn dem Monteur gleich 10 Euro als Freunde an den geringen Kosten gegeben.

Die Fahrt nach Amsterdam am Freitag brachte einige Staus auf der niederländischen Autobahn mit sich. Doch 2 Stunden vor Abfahrt der Fähre waren am Terminal.

Mit dieser Fähre ging es dann nach Newcastle. 

 

In welcher der Außenkabinen werden wir wohl heute übernachten?

 

Nicht nur Motorradfahrer, Pkws und Wohnmobile nutzen die Fähre, sondern auch Laster und beladene Container.

 

Und ein Blick in den Laster

Nun geht es nach langer Wartezeit endlich in den Schiffsrumpf

Hier ein Bild von der Kabine, wobei Jürgen oben schlafen mußte.

 

 

Hier einige Aufnahmen von der Überfahrt

 

Abends wollte die Sonne einfach nicht untergehen.

 

Am nächsten Morgen war das Wetter nicht ganz so gut, aber trotzdem gab es einiges zu beobachten.

 Fahrkarte

Hier die Einfahrt in den Hafen von Newcastle

 

Sowie der Schiffsanleger:

Um uns an das Linksfahren zu gewöhnen, haben wir erst einmal den ersten Campingplatz in Hexham angefahren. Kritisch ist stets die Einfahrt in den Kreisverkehr – hier ist auf den Rechtsverkehr zu achten.

Der Rundgang auf dem Campingplatz zeigte uns sehr schöne mobile Wohnungheime, die von dem typischen britischen Rasen umgeben waren, der in keinem Fall zu befahren ist!

Die Römer waren schon 2000 Jahre vor uns hier und bauten den Hadrian’s Wall, eine Befestigungsanlagen die von Newcastle -Nordsee bis zur Atlantikküste reicht.

Zuerst ging es in das Museum am Chester Fort.

Hier konnten wir zahlreiche Ausgrabungsstücke bewundern.

 

Dann ging es zu den freigelegten Resten des römischen Heerlagers mit Kommandantenhaus, Badehaus und Toranlagen.

 

Auf dem Gelände fand ebenfalls eine Falke-/ Adler-Präsentation statt.

 

 

Dann ging es ca. 11 km parallel zum Wall zum größten Römischen Castell Housesteads.

 

So sieht das Bad bzw. Die Sauna heute aus

Und der Vorratsspeicher

 Am nächsten Morgen ging es nach Gretna Green.

 Junge Ausreißer-Liebespaare aus England und anderen Ländern haben in diesem Grenzdorf England-Schottland geheiratet.

Die Ehe wurde durch den Dorfschmied unter Beteilung zweier Zeugen vollzogen. Der Amboss dient dabei als Symbol für ewige Treue.

 

Das nächste Ziel – Caelaverock Castle erreichten wir am Nachmittag. Diese Bürg diente den Engländern als Brückenkopf für ihre Invasionen nach Schottland.

Eigentliche wollten wir uns das Savings Banks Museum, die erste Sparkasse der Welt anschauen. Leider hatte das Museum am Montag geschlossen.

Nun ging es weiter nach Dumfries, der Stadt, in der der schottische Dichter Robert Burns lebte und starb.

Wir besuchten seine Ruhestätte und sein Wohnhaus.

Heute übernachten wir auf einem Parkplatz am Dock von Dumfries. Der Fernseher läuft sehr gut auf Batteriebetrieb, genauso gut lief es ja auch heute für den deutschen Fußball.

 

 

 

 

Edited with BlogPad Pro