Texte aus Kunst und Kultur

Auch Künstler kommen ab und an in die Verlegenheit, Texte erstellen zu müssen.

Auch wenn viele Künstler, wie etwa Grafiker und Bildhauer, häufig nicht gerade begeistert davon sind, kann es doch eine Notwendigkeit sein, einen Text zu verfassen.

Auch Galerien und Kunstvereine oder Händler von Kunst müssen immer wieder Texte erstellen.
Solche Texte können zum Beispiel Beschreibungen einzelner künstlerischer Werke sein oder es handelt sich um Informationsbroschüren zu Veranstaltungen oder zu Kunstwerken.

Auch Kataloge müssen erstellt werden, Flyer oder ganze Kunstbände. Nicht immer handelt es sich bei letztgenannten um Bildbände, häufig werden Bilder und Text kombiniert. Doch was tun, wenn das eigene Talent zu Schreiben nicht ausreicht oder wenn sicher gegangen werden soll, dass der verfasste Text auch wirklich fehlerfrei ist?

Die Lösung dafür lautet:
Engagieren eines Freiberuflers.

Ein Texter oder ein Werbetexter weiß, worauf es bei der Erstellung eines Textes wirklich ankommt, welche Aussagen unbedingt getroffen werden müssen und was besser keine Erwähnung finden sollte.

Fehlerfreie Texte

Ein Lektor oder Lektorat hilft dabei, eventuelle Fehler im Text zu korrigieren. Die Arbeit des Lektors geht noch darüber hinaus. Verfasst ein Künstler ein eigenes literarisches Werk, so hilft der Lektor auch dabei, einen passenden Verlag für die Veröffentlichung des Werkes zu finden.

Er koordiniert die Zusammenarbeit mit anderen Freiberuflern, sofern das notwendig ist, ein Beispiel dafür ist der Bildjournalist, der vielleicht für einen Bildband beauftragt wird, und unterstützt den Autor bei allen Dingen, die vor der Veröffentlichung des Werkes anstehen.

Soll der Text in eine andere Sprache übertragen werden, ist die Beauftragung eines Übersetzers sinnvoll, der sich im besten Fall auch mit Kunst ein wenig auskennt.
Zusammengefasst könnte man sagen, dass es für jedes Problem rund um die Erstellung von Texten einen passenden Freiberufler gibt. Zu finden sind die Freiberufler unter www.freiberufler-portal.de.
Hier sind sie namentlich und mit ihrem jeweiligen Angebot gelistet, die Kontaktdaten sind mit angegeben

Korrektur von Online-Artikeln

Allgemein wird häufig angenommen, dass nur Bücher und Artikel für Zeitungen und Zeitschriften einer textlichen Kontrolle unterworfen werden müssten und dass Artikel und Mitteilungen für das Internet nicht unbedingt lektoriert werden müssten.

Doch dem ist natürlich nicht so.
Auch wenn es sich bei dem Internet um ein besonders schnelllebiges Medium handelt, so sollten doch auch die Texte hier unbedingt fehlerfrei sein.

Auf zahlreichen Firmen-Webseiten sind News und Pressemitteilungen unter anderem aus den Bereichen Auto und Verkehr, Bau und Immobilien, Gesundheit und Medizin, Handel und Wirtschaft, Recht und Gesetz oder Sport und Fitness  zu finden.
Unter den Artikeln ist häufig auch der Name des Texters zu finden.

Das bedeutet, wenn Fehler im Artikel auftauchen, so fällt das negativ auf den Autor zurück. Um das zu verhindern sollte jeder Artikel vor der Abgabe, beziehungsweise vor dem Einstellen in das Internet, noch einmal Korrektur gelesen werden.

Hilfreich ist es vor allem, einen Lektor mit dieser Aufgabe zu betrauen. Er ist ein Profi der Sprache und spürt selbst kleinste Fehler auf. Das Problem ist, dass viele Autoren ihre eigenen Fehler gar nicht entdecken, schließlich wissen sie ja, was sie schreiben wollten und wie sie das ausdrücken wollen. Ein Lektor findet nun aber auch solche Schwachstellen in einem Text, die diesen zum Beispiel für einen Laien unverständlich machen.

Gerade Fachtexte müssen so gestaltet werden, dass auch ein Laie einen Nutzen daraus ziehen kann. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie den Text überhaupt verstehen. Schwächen im Ausdruck oder umständliche Formulierungen spürt der Lektor auf und korrigiert diese.

Meist werden die Korrekturen in einer Kopie der ursprünglichen Datei erstellt, so dass der Autor die Möglichkeit hat, die Korrekturen nachzuvollziehen und gegebenenfalls nicht anzunehmen. Zum Leistungsumfang gehört aber nicht nur die Kontrolle des Ausdrucks, sondern auch der Grammatik, der Stilistik, der Zeichensetzung und der Form des Textes. Der Lektor prüft darüber hinaus auch, ob Fachausdrücke richtig verwendet wurden und ob sie in ihrer Anzahl ausreichend oder zuviel sind.

Nur wenn alle diese Punkte stimmig sind, kann sich ein qualitativ hochwertiger Text ergeben, der wirklich im Internet einer breiten Leserschaft eröffnet werden kann.
Ansonsten kann es für den Autor sehr blamabel werden.

Gerade populäre Themen werden häufig von den Lesern angeklickt und sind somit einer breiten Öffentlichkeit und deren Interesse ausgesetzt. Ein richtig geschriebener und formulierter Text kommt einfach besser an und der Autor wird in positiver Erinnerung gehalten

Lektoren in Berlin

Das Bundesland Berlin gilt als Stadtstaat, die Fläche des Bundeslandes ist ebenso groß, wie die der Hauptstadt selbst, Randgebiete zählen hier nicht mehr zu Berlin, sondern bereits zu Brandenburg. Berlin ist eine Metropole und Weltstadt, die Bereiche Wissenschaft und Medien, Politik und Kultur sind hier gleichermaßen vertreten. Zudem ist die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit einer perfekten Anbindung an nationale und internationale Ziele.

In Berlin leben nicht nur deutsche Einwohner, sondern Menschen aus aller Welt, Stadt und Bundesland gelten daher auch als Migrationshauptziel. Hier haben außerdem der Bundespräsident, der Bundesrat sowie der Bundestag ihren Sitz. Berlin ist für seine Geschichte ebenso bekannt, wie für die kulturellen Möglichkeiten, für die Architektur, die vielfältigen Lebensbedingungen und gesellschaftlichen Extreme.

Lektoren sind in Berlin sehr gefragt. Seien es nun die Wissenschaftslektoren, die sich zum Beispiel mit der Korrektur von Abschlussarbeiten, Fachbeiträgen, Sachbüchern oder anderen wissenschaftlichen Arbeiten befassen.

Seien es die Werbelektoren, die die Kampagnen für die neuesten Produkte, Dienstleistungen oder auch Veranstaltungen auf Formulierung, Darstellung und Inhalt hin überprüfen sollen oder seien es die Allrounder, die sich nicht nur als Bindeglied zwischen Autor und Verlag verstehen, sondern auch selbst viele zusätzliche Tätigkeiten übernehmen, wie das Übersetzen von Fachtexten aus bestimmten Bereichen

Was macht eigentlich ein Wissenschaftslektor?

Wissenschaftliche Arbeiten sind Arbeiten auf höchstem Niveau, was sprachliche Qualität und natürlich den fachlichen Inhalt angeht.

Sicher kann ein Laie auf dem Fachgebiet eine solche Arbeit Korrektur lesen, er kann dabei aber immer nur die sprachliche Seite der Arbeit beurteilen.

Rechtschreibung und grammatische Ausdrücke, Stilistik und Zeichensetzung können begutachtet werden, vorausgesetzt, der Korrekturleser ist sprachlich so bewandert und kennt sich zu hundert Prozent mit den geltenden Rechtschreibregeln aus.
Auch die Formatierungen können von einem fachlichen Laien begutachtet werden.

Wichtig ist bei den genannten Punkten nur, dass der Korrekturleser nicht mit der Erstellung der Arbeit vertraut war, so dass sich bei ihm keine „Betriebsblindheit“ einstellen konnte und er die Fehler im Text nicht mehr sieht. Doch die Beurteilung der fachlichen Seite wird dann zum Problem, ist aber mindestens genauso wichtig, wie die sprachliche Kontrolle. Hier kann nur jemand helfen, der sich mit dem Fachgebiet der wissenschaftlichen Arbeit auskennt und der eventuell sogar selbst schon an diesem oder einem ähnlichen Thema gearbeitet hat.

Nun wird sich unter den Betreuern des Studenten wohl kaum jemand finden lassen, der sich die Zeit nimmt und die Mühe macht, eine so umfangreiche Arbeit zu lesen und Hinweise auf Korrekturen zu geben. Hier kommt der Wissenschaftslektor ins Spiel. Dieser ist meist freiberuflich tätig und kontrolliert nach Beauftragung Sprache und Inhalt. Da er fachlich fundiertes Wissen besitzt, kann er auch entsprechende Hinweise und Änderungsvorschläge geben.
Der Wissenschaftslektor kann auch schon von Anfang an hinzugezogen werden, so dass er die ersten schon fertig gestellten Kapitel Korrektur lesen kann. Falls ihm dort Fehler auffallen, hilft das dem Autor der wissenschaftlichen Arbeit, diese bei der weiteren Erstellung der Arbeit zu vermeiden.

Wer auf die Hilfe von Wissenschaftslektoren bauen möchte, der findet ein entsprechendes Verzeichnis freiberuflich Tätiger unter www.wissenschaftslektoren-in.de.
Hier stellen sich die einzelnen Lektoren mit ihren Angeboten und Fachbereichen vor.

Literaturagentur finden

Autoren, die zum ersten Mal ein Buch veröffentlichen wollen, sind häufig auf der Suche nach einem freien Lektor, wenn ihnen nicht vom Verlag einer vorgegeben wurde oder sie sich noch gar nicht an einen Verlag gewendet haben sollten.

Sie hegen damit die Hoffnung, das Buch, wenn es bereits von einem Lektor bearbeitet wurde, besser an einen Verlag vermitteln zu können.
Der Lektor macht das Manuskript zu einem Werk, das sich lesen lässt und das eventuell erfolgreich sein kann, wenn Inhalt und Thema stimmen.

Doch der Literaturagent erkennt schon vor der Beauftragung eines Lektorats, ob das Manuskript viel versprechend ist, oder nicht. Eine Agentur zu finden, die wirklich seriös ist, ist aber scheinbar manchmal ein richtiges Problem.

Die Literaturagentur sollte über Erfahrungen verfügen und bereits Referenzen in der Vermittlung von Manuskripten aufweisen können. Außerdem gehen damit gute Kontakte in die Buchbranche und zu Verlagen einher, ein wichtiges Kriterium für einen Autor, der noch völlig neu auf dem Markt ist.

Das Interesse der Agenturen liegt darin, den Autor an einen Verlag zu vermitteln. Das finanzielle Risiko, das sich dadurch ergibt, trägt der Literaturagent, Vorleistungen von Seiten des Autors werden nicht fällig. Lautet der Vertrag, den Literaturagentur und Autor schließen, anders, so sollte der Autor hellhörig werden und besser die Finger davon lassen. Die Provision wird immer erst dann fällig, wenn das Manuskript erfolgreich an einen Verlag vermittelt wurde.

Diese Provision wird dabei in der Regel nicht als fester Betrag, sondern als prozentuale Beteiligung an allen Einnahmen, die durch den Verkauf und die Verwertung des Buches entstehen, berechnet.

Wenn der Literaturagent darauf besteht, dass zuerst ein Lektor beauftragt werden müsste, so sollte der Autor ebenfalls die Geschäftsbeziehung ablehnen. Es ist immer so, dass ein Manuskript erst überarbeitet werden muss. Wird es aber an den Verlag übermittelt, so übernimmt dieser das Lektorat.

Lektor für Technik und Informatik

Jeder, der einen Text veröffentlicht, wird sicher Wert darauf legen, dass dieser korrekt in Bezug auf Inhalt und Sprache erscheint.

Das gilt natürlich auch, wenn Sie einen Text aus dem technischen Bereich veröffentlichen möchten, sei es nun in einer Fachzeitschrift, in einem Fachbuch oder in einem Blog.

Die Themenbereiche können dabei unterschiedlich sein, es kann sich zum Beispiel um Themen rund um das Internet, um Provider, Netzwerke oder Mobiltelefone handeln.

Die beste Anlaufstelle für die Durchsicht eines solchen Textes ist ein Lektorat oder Korrektorat.
Einen Lektor für Technik finden Sie in speziellen Freiberufler-Verzeichnissen.

Für den Autor ist es so ein Leichtes, einen Lektor oder Korrektor zu finden, der sich auch in einem speziellen technischen Fachgebiet auskennt und so neben den sprachlichen Korrekturen auch inhaltliche Änderungen und vornehmen kann.

Die meisten Änderungen werden aber nur in Absprache mit dem Autor getroffen, was die fachliche Seite angeht. Sprachlich gesehen wird das Manuskript hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Stilistik und Form durchgesehen und nötigenfalls korrigiert.

Der Lektor kann weiterhin helfen, die Verhandlungen mit dem Verlag zu führen, er begleitet das Manuskript also von der Rohfassung bis hin zum Erscheinen in Buch- oder Artikelform.

Einen Lektor für Bachelorarbeit oder Masterarbeit aus dem Bereich der Technik mögen Sie über diesen Artikel finden.

Lektor für fremdsprachiges Wörterbuch

Die fremdsprachigen Wörterbücher sind in verschiedenen Varianten erhältlich.

Es gibt sie sowohl ein-, zwei- oder mehrsprachig.
Die zwei- und mehrsprachigen Wörterbücher erklären die Stichwörter in ausgewählten Sprachen.

Einsprachige Wörterbücher hingegen versuchen, die Stichworte in derselben Sprache zu umschreiben und die Bedeutung der Wörter zu klären.

Solche fremdsprachigen Wörterbücher sind sowohl als kompakte Bücher zu bekommen, die sich allgemein mit der Sprache und dem in der Umgangssprache benötigten Wortschatz beschäftigen, es gibt diese Bücher aber auch themen- und fachspezifisch.

In diesen Wörterbüchern werden die Fachterminologien erklärt, die üblicherweise zum Beispiel in Naturwissenschaften, dem Maschinenbau, der Elektrotechnik oder dem Ingenieurwesen benutzt werden. Der Markt für fremdsprachige Wörterbücher, die die häufig benutzten Weltsprachen, wie Englisch, Russisch, Französisch oder Spanisch, zum Inhalt haben, ist sehr umfangreich.

Hingegen gibt es kaum oder nur sehr selten Wörterbücher, die seltene Sprachen beinhalten und diese auf Deutsch übersetzen, Beispiele dafür sind die afrikanischen Sprachen oder auch die asiatischen Sprachen, die in vielen verschiedenen Dialekten vorkommen.

Viele Wörterbücher unterscheiden sogar nach der Zielgruppe, sind also für Erwachsene oder Jugendliche, für Anfänger oder Fortgeschrittene der Sprache gedacht. Muttersprachler und Sprachenlehrer finden ebenfalls direkt auf sie zugeschnittene Wörterbücher.

In die Gruppe der fremdsprachigen Wörterbücher fallen auch die Sprachführer, die besonders für Reisende gedacht sind und entsprechend den dafür nötigen Wortschatz beinhalten.

Lektoren für fremdsprachige Wörterbücher müssen in der Regel ein perfektes Beherrschen der jeweils behandelten Sprache aufweisen können, um das vorliegende Manuskript überhaupt bearbeiten zu können.

Wie bei anderen Wörterbüchern auch steht hier die Rechtschreibung im Vordergrund, außerdem wird darauf geachtet, dass Stilistik und Form durchgängig einhalten sind.

Ist das Wörterbuch für eine spezielle Zielgruppe gedacht, so muss der Lektor auch diesen Punkt prüfen und gegebenenfalls Korrekturen durch den Autor veranlassen.
Ist das Vertrauensverhältnis zwischen Autor und Lektor ausreichend gegeben und auch die nötige Fachkenntnis beim Lektor vorhanden, so nimmt dieser oft auch eigenverantwortlich Änderungen vor.

Beruf: freiberuflicher Lektor bzw. Lektorat

Ein guter und professioneller Lektor muss ein wahres Multitalent sein.

Natürlich muss er auf der einen Seite die fachlichen Kompetenzen nachweisen können. Dazu gehört zum Beispiel, dass er sich in Fragen des Marketings, rechtlicher Bestimmungen und über allgemeine Tätigkeiten, die in sein Aufgabengebiet fallen, auskennt.

Der Lektor muss dafür sorgen, dass aus einem rohen, noch unfertigen Manuskript ein brauchbares Buch oder ein guter Fachartikel wird.
Außerdem trägt er dafür Sorge, dass der Autor zu einem Verlag gelangt, beziehungsweise, dass erfolgreiche Vertragsverhandlungen geführt werden.

Darüber hinaus kennzeichnet den fachkundigen Lektor aber auch ein gewisses Maß an persönlicher Kompetenz.
Der Erfolg seiner Arbeit hängt überwiegend von Kontakten ab, das heißt, er muss in der Lage sein, auf Menschen zuzugehen und gewissermaßen für sich selbst zu werben, er muss aber auch Kontakte pflegen und Verbindungen erhalten. Nur so ist es möglich, dass er als Freiberufler genügend Aufträge bekommt, um von seinem Beruf auch leben zu können.

Er muss bei der Betreuung eines Autors fähig sein, die Waage zu halten und sinnvolle Kritik zu üben und dennoch auf die Wünsche und Vorstellungen des Autors einzugehen. Dazu gehört ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen.

Der professionelle Lektor muss sich in Fragen der Werbung auskennen. Dabei ist nicht nur gemeint, dass er für sich selbst werben muss, um einen gewissen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Er sollte alle möglichen Werbestrategien kennen, um ein Manuskript erfolgreich werden zu lassen.

Damit ist der Lektor – neben einer guten Vorlage natürlich – die wohl wichtigste Person für einen Autor auf dem Weg zum Erfolg.
Das gilt auch für die Zeit nach der Veröffentlichung, wenn ein fachkundiger Lektor den Autor in Bezug auf dessen weitere Entwicklung betreut.

Lektorat einer Übersetzung

Wie bei jedem anderen Text, der veröffentlicht werden soll, ist es bei einem übersetzten Text wichtig, diesen lektorieren zu lassen.
Nun stellt sich aber häufig die Schwierigkeit, dass die Übersetzung zwar günstig zu bekommen war, allerdings nicht einmal ein Muttersprachler daran gearbeitet hat.

Die Folge sind Fehler in der Sprache und daraus folgend auch in dem dargestellten Inhalt des Textes.
Der Lektor bekommt nun einen Text auf den Tisch, der vor Fehlern nur so strotzt und soll daraus einen erstklassigen Text machen. Hier liegt aber gerade das Missverständnis: Der Lektor ist nicht Übersetzer und Lektor in Personalunion, sondern er ist ein Profi der Sprache, der sprachlichen Regeln und der Verwendung von Fachtermini.

Das Übersetzungslektorat überprüft einen Text daher nicht nur in Bezug auf Rechtschreibung und Grammatik, sondern er kontrolliert ihn auch hinsichtlich der verwendeten Fremd- und Fachwörter, damit diese im Text einheitlich verwendet werden. Auch Wiederholungen von einzelnen Wörtern oder Wendungen sollten vermieden werden. Hier wird dann von einem Qualitätslektorat gesprochen.

Gerade in einer Übersetzung kann es häufiger der Fall sein, dass diese Wort für Wort übertragen wurde und daher die schlechte Sprache, die im Original mit all ihren Wiederholungen verwendet wurde, auch in der Übersetzung wieder auftritt. Der Übersetzer sollte daher bei entsprechender Fachkenntnis entscheiden, an welcher Stelle er wortwörtlich übersetzt und wo er sinngemäß übertragen sollte. Das Übersetzungslektorat sollte nicht vor die Aufgabe gestellt werden, aus einem so schlechten Text einen guten zu machen.
Er ist normalerweise für den fertigen Text verantwortlich, der inhaltlich bereits den Anforderungen entsprechen sollte. Zudem ist es häufig weitaus aufwändiger, einen schlechten Text in einen guten zu verwandeln, denn die Überarbeitung kostet mehr Zeit und Aufwand, als eine Neuerstellung.

Viele Lektoren geben den Text aber nicht an den Übersetzer zurück und arbeiten daher zu einem weitaus geringeren Honorar, als ihnen für ihre Tätigkeit zustehen würde. Absprachen mit dem Auftraggeber sollten diesbezüglich spätestens dann getroffen werden, wenn tatsächlich ein Text an den Lektor gereicht wird, der die Anforderungen nicht zu erfüllen vermag.