Omaha Beach und Point du Hoc

Auf dem Weg zum Omaha Beach machten wir einen Stop bei Arromanches-les-Bains. Hier bauten die Allierten einen künstlichen Hafen aus Betonhohlkörpern. Es war zum Zeitpunkt der Besichtigung keine Ebbe, so dass wir die Kaianlagen nicht so richtig sehen konnten

Die Landungbrücken und die zahlreichen Betonteile wurden von britischen Ingenieuren entworfen und bei der Invasion betreut.
Als ich vor diesem Monument stand, dachte ich an Phil Clarke, mit dem ich in Annapolis im US-Lab ein Jahr zusammengearbeitet hatte. Er gehörte den Royal Ingenieurs an.

Das ist kein Swimmingpool eines Luxuxhauses, sondern der Zugang zum amerikanischen Friedhof

Der Friedhof steht unter amerikanischer Kontrolle, wir spürten dies beim Zugang zum Visitorcentrum.
Die 9238 weiße Marmorkreuze waren exakt ausgerichtet

Wir sind davon einige Reihen entlang gegangen

Der Friedhof war extrem gepflegt, der Parkplatz extrem groß, denn jährlich kommen 1,5 Millionen Besucher.

Nun geht es weiter zum Pointe du Hoc.
Das erhöhte Kalkplateu liegt am westlichen Rand vom Omaha Beach.
Von hier können die angrenzenden Strände gut überwacht und beschossen werden.
Vor dem 6. Juni haben Flugzeuge und allierte Marineschiffe diesen wichtigen Standort bombardiert.

Noch heute sind die Folgen zu sehen – tiefe Bombenkrater, in denen nun die Kinder rein- und wieder rauslaufen können.

Der vorderste Bunker war noch weitestgehend intakt

Von hier sind die Klippen gut zu erkennen

Die Ranger haben sich hier an Seilen hochgezogen, die vorher von Booten aus auf das Festland geschossen wurden.

Ein Blick aus dem Bunker

Und noch ein Bunker

Mit diesem letzten Foto, der die Kraterlandschaft zeigt, wollen wir diesen schrecklichen Ort wieder verlassen.

Der deutsche Friedhof hat einen sehr kleinen Parkplatz, einen Friedhof-Zugang, der in keiner Weise heroisch ist wie der amerikanische.

Von den 60.000 in dieser Region gefallenen Soldaten liegen hier 21.160 in Doppelgräbern

Die jüngsten Soldaten die wir entdeckten wurden nur 17 Jahre alt!
Furchtbar.

Auf dem Friedhof lag ein Hauch von Melancholie

Das Infozentrum erinnerte an den Krieg und zeigte Bilder andere Grabstätten gefallener deutscher Soldaten

Die gefallenen Deutschen in den beiden Kriegen

Wir sind froh, dass wir nun diese ehemaligen Kriegs-Orte wieder verlassen können.

Die Landungsstrände

Die Landungsstrände tragen englische Namen wie beispielsweise Gold Beach oder Ohama Beach, es sind Codenamen der Alliierten.

Zuerst besuchen wir die berühmte Pegasus-Brücke. Diese strategisch wichtige Brücke wurde von britischen Fallschirmjägern am 6. Juni 1944 besetzt, sie liegt am Unterlauf der Orne.

So sah es damals aus

Und heute

Dies ist allerdings nicht mehr die Originalbrücke, denn diese wurde um eine Fahrspur erweitert, das Original steht im Museum nebenan.
Die Veteranen haben nur zögerlich einer neuen Brücke zugestimmt

Das Museum beinhaltete eine sehr umfangreiche Waffenausstellung und zahlreiche Modelle

Und

Interessant waren die Gleitflugzeuge, die in Massen von Militärflugzeugen über den Ärmelkanal gezogen wurde.
Hier ein Original

Diese Gleiter transportierten Soldaten

Aber auch Material und kleinere Fahrzeuge

Die Landung der Gleiter war häufig ruckelig und hart

Hier die verschiedenen Typen – auch die Deutschen haben Gleiter gebaut

Der Ärmelkanal hat hier eine Breite von 130 km,

Direkt an der Pegasus-Brücke liegt das Café Gondree, es ist berühmt, da es das erste befreite Haus in Frankreich gewesen ist

Nun stand noch der Le Grand Bunker in Ouistreham auf der Besichtigungsliste

Auch hier wurden viele Waffen und Kriegsmaterial aus dem 2. Weltkrieg gezeigt

Und

Und

Aber auch Dokumente wie

Mein Patenonkel Dr. Arthur Dorow war im Krieg Lazaretarzt in Russland,ob er wohl auch dieses Besteck benutzt hat?

Und die Krankenstation

Gisela hat zurecht bald den Bunker wieder verlassen. Ich besuchte noch den Lageplan und die Aussichtsplattform

Und

Viele Campingplätze waren wieder belegt, auf anderen wollten wir als Deutsche nicht unbedingt übernachten

Wir fanden einen Campingplatz direkt am Strand am Ortsrand von Courseulles-sur-Meran der Juno-Beach, hier landeten die Kanadier.

Überall im Strandbereich wir an die damalige Zeit erinnert

Erste befreite Haus durch die Kanadier

Bei unsere Fahrradtour begegneten uns immer wieder Panzer

Hier ein weitere Panzer, der seine Munitionsblock , genannt Schildkröte, hinter sich Herzog


Im Hinterland radelten wir dann durch eine wunderschöne Landschaft

Hier noch ein Bild von dem Badeort

Schloss Beaumesnil

Das heutige Schloss Beaumesnil ist einzigartig in Frankreich, vergleichbar nur mit der Fontaine Médicis und dem Hôtel de Sully in Paris.

Das eigentliche Schloss besteht aus einem Hauptgebäude, das von zwei kleineren Pavillons flankiert wird. Froelicher veränderte die Pavillons im 19. Jahrhundert, so dass sie mehr dem Klassizismus entsprachen. Ihr heutiges Aussehen verdanken sie Henri Jacquelin, einem normannischen Architekten, der in Évreux geboren wurde und auch die Burg Hattonchâtel restaurierte. Er ließ die Pavillons um 1921 erneut mit Skulpturen versehen. Das Hauptgebäude besitzt vier Etagen, Keller, zwei Wohnetagen und Dachgeschoss. Es ist nicht genau nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet, die Vorderfront liegt ungefähr in Richtung Westen.

Die Fenster sind mit Säulen und Pilastern umgeben. Über den Fenstern befinden sich Dreiecksgiebel, die mit Kugeln, Vasen, Cherubim, heraldischen und militärischen Attributen und Masken der Commedia dell’arte geschmückt sind. Auch der Dachgiebel und die großen Schornsteine sind derartig verziert. Bei den Änderungen, die 1735 bis 1757 an den Fenstern des Erdgeschosses vorgenommen wurden, wurden deren Verzierungen entfernt und dafür Eisengitter angebracht. Über dem Eingang wurden im 19. Jahrhundert die Wappen der Familien Montmorency-Laval und Béthune-Charost modelliert. Das Wappen des Erbauers findet sich am Dachgiebel der Ostfassade.

Türsturz mit Wappen
Der Treppenaufgang im Inneren des Schlosses ist nach oben hin verjüngt und vermittelt deshalb den Eindruck großer Höhe. Der Salon besitzt verzierte eichene Wandverkleidungen, die Gonzague de Maistre (1873-1936) nach dem Vorbild von Wandverkleidungen im Schloss Versailles gestalten ließ. Heute befinden sich im Esszimmer, der Bibliothek und einigen anderen Räume, antike Möbel und die Sammlungen des Bucheinbandmuseums.

Hier die Bilder

Seebad Cabourg

Entlang der Küste waren die ersten 5 Campingplätze, bei denen wir nach einem Platz fragten, ausgebucht. Kein Wunder, denn es war Montag und ein Tag vor dem Nationalfeiertag der Franzosen – für viele vielleicht ein verlängertes Wochenende.

Damit mussten wir ins Hinterland fahren und fanden nach ca. 10 km einen kleinen Campingplatz.

Der 14. Juli -die Franzosen feiern und auch wir

So stiegen wir an unserem 37. Hochzeitstag auf unsere Fahrräder, um das Seebad Cabourg zu besuchen.

Auf der 12 km langen Fahrradstrecke gab es so allerhand zu sehen.
Für die Autofans unter uns

Wenn man hier von der Fahrbahn abkommt, gibt es eine Erfrischung

1853 war Cabourg ein kleines Fischerdorf. Ein Pariser Advokat, Henri Durand-Morimbau, beschloss, neben dem „alten“ Cabourg ein Seebad zu errichten. Er gründete eine Gesellschaft, die die Strände aufkaufte. Paul Leroux, ein junger Architekt aus Caen, entwarf den Plan der Stadt Cabourg-les-Bains. Das erste Casino wurde 1854 aus Holz erbaut und Hunderte von Bäumen wurden entlang der geplanten Alleen gepflanzt. 1861 wurde das erste Grand Hotel in Cabourg gebaut.
Hier der Platz mit dem Grandhotel und dem Casino

Und hier die Seefront des Hotels

Sowie der Strand vor dem Hotel mit den Strandkörben

Im Promenanden-Restaurant bestellten wir schon mittags den Champagner und etwas zu essen. Der Blick auf das Meer und auf das Hotel war einfach bezaubernd.

Nun ging es weiter in die Hauptstraße des Seebades. Es wurde dabei im Schokoladengeschäft eingekauft

Die Häuser bewundert

Und

Dieses Haus hat eine sehr harmonische Front

Aber diese Sitzbank ist unpraktisch – oder?

Von der Rückfahrt nun noch einige Bilder

Es gab keinen Alkohol mehr auf der Rückfahrt.


Ein Haus mit viel Grund direkt am Meer

Zum Schluss ein Blick auf das Meer

Und von einem anderen Standort

Pays d’Auge

Nun geht es weiter gen Süden:
Die Hafenstadt Le Havre steht nicht auf unserem Plan.
Aber wir müssen an dieser Stadt vorbei und über die Seine.
Wir passieren dabei eine Brücke mir einer aufwendigen Seilkonstruktion

Natürlich muss vorher bezahlt werden

Diese Region wird hier Pays d’Auge (Pagus Algiae) genannt. Die Landschaft mit Orten wie Camembert, Livarot und Pont-l’Évêque wird als Urtyp der Normandie mit ihren Kühen, Apfelbäumen und Hütten angesehen.

Einige der Städte und Strände sind über Frankreich hinaus bekannt, wie z. B. Deauville, Trouville-sur-Mer, Honfleur, Lisieux.

Generell gilt das im Hinterland der Côte Fleurie (Blumenküste) gelegene Pays d’Auge als Heimat der drei großen normandischen ‚C‘: Cidre, Calvados und Camembert. Neben dem Camembert gibt es weitere bekannte Käsesorten: Der Livarot und der Pont-l’Évêque mit geprüfter Herkunftsbezeichnung (AOC, Appellation d’Origine Contrôlée).

Neben der Landwirtschaft und der Produktion von Nahrungsmitteln wie Cidre, Calvados und den angeführten Milchprodukten hat der Tourismus für die Region eine hohe Bedeutung.

Besichtigung einer Calvados-Brennerei
Doch bevor wir die Besichtigung der Distillerie starten, organisiert Gisela im heimischen Supermarkt noch heimischen Käse, den wir dringend als Grundlage vor einer Beköstigung benötigen

Sowie

Nun geht es zur Brennerei Busnel

Die Äpfel werden damals in eine runde Mulde gebracht und dann durch einen Mühlstein, der von einem Pferd gezogen wurde, zerkleinert.
Heute wird diese Anlage als Bar genutzt

Auf den Prozess der doppelten Destillerie willig hier nicht eingehen, aber die Anlage schien mir unendlich alt zu sein – ohne jede Automatisierung und Elektrik.

Der Calvados wird in Eichenfässern gelagert. In den Lagerhallen roch es nach Alkohol + Apfel, aber nicht so stark nach Alkohol wie in den schottischen Whisky-Lagerhallen.

Dann wurde Calvados und Cidre probiert und das was gut schmeckte auch gleich eingekauft.

Im Museum der Brennerei stand ein alter Ford, wieder ein Bilf für unsere Oldtimer-Freunde.

Camembert
Eigentlich haben wir nicht so richtig viele Kühe auf der Weide gesehen, dafür den Ort Camembert

Dieser Ort besteht aus dem Bürgerhaus / Gemeindehaus

Und einem Museum, der Kirche und wenigen Privathäusern

Die Lable im obigen Bild sind keine Grabsteine, sondern verschiedene Käseprodukte.
Hier sind die Grabsteinedes Ortes mit Erinnerungsgrüssen von Freunden in Form von kleinen Marmorplatten zu sehen

Nun geht es noch ins Museum, welches eigentlich ein Verkaufsshop ist

Doch es gibt auch ein richtige Camembert-Museum

Hier erfahren wir, wie der Käse produziert wird. Es sind pro Camembert ungefähr 2,3 Liter Milch erforderlich.

Der Käse muss häufig gewendet werden in den Regalen

Sie ist die Mutter des Camembert

Viele Bäuernhofe hatten ihre eigenen Sorten

Nach einer Camembert- und Cidre-Probe im Museum ging es nun weiter entlang der Route de Cidre

Wir sahen einige Fallobstwiesen, wenige Kühe auf den Weiden, viele schöne Häuser

Die Käse-Städtchen waren eigentlich nicht so richtig sehenswert.
Doch wir finden in diesem Antikgeschäft ein schönes Mitbringsel für Thomas

Auf der einen Straßenseite findet man dieses

Und auf der anderen Seite direkt gegenüber dieses:

Ja, das macht Frankreich halt sehenswert!

Etretat

An der normannischen Küste liegt der Ort Esterat, der aufgrund seiner ungewöhnlichen, bizarren , knapp 100 Meter hohen Kreideklippen unzählige Male fotografiert wurde.
Beidseitig Rahmen die Kreideklippen das Seebades ein.
Der Blick zur Nordseite

Mit dem Fahrrad ging es dann zu einem der Aussichtspunkte, von hier erhält man einen herrlichen Blick auf die Stadt

Viele andere Menschen aus vielen anderen Ländern staunen mit mir über diesen herrlichen Blick


Nur die wenigsten Touristen gehen den berühmten Klippenweg, um weitere Felsklippen zu bewundern.
Bereits nach 200 Metern auf dem hoppeligen Klippenweg wurde es einsam, nur noch Wanderer waren hier unterwegs. Sorgfältig stellte ich mein Fahrrad immer in der richtigen Position ab, so dass ein Umfallen nicht den Verlust bedeutete.

Hier nun zwei Fotos von den Felsklippen, Felsnadeln aus grauweiß geriffeltem Stein.


Und

Dann ging es auf dem Klippenweg wieder zurück

Die älteren Fachwerkhäuser sorgen in Etretat für einen bodenständigen Charme

Hier ein Ferienortfoto

Einen längeren Spaziergang unterhalb der Klippen haben wir bei Ebbe nicht gemacht, stattdessen haben wir auf dem Kieselstrand nur eine kurze Strecke zurückgelegt

Die Seine und die Abteien

Nun geht es von Les Andelys auf kleinen Straßen der Seine flussabwärts entlang

Nur einige Radfahrer sind uns auf dieser Strecke begegnet

Auf dem Weg zur Autobahn mussten wir einen Tunnel passieren.
Unser Wohnmobil hat eine Höhe von ca. 3,1 Meter.
Wir haben die Durchfahrt gewagt und es hat geklappt

Die Stadt Roun mit seinen vielen Fachwerkhäusern und Glockentürme wollten wir nicht so richtig besichtigen, stattdessen haben wir die Abteien-Straße, die zwischen Roun und Le Havre verläuft, im Visier.
Hier schlängelt sich die Seine in weiten Schleifen dem Meer entgegen

Von den vielen sakralen Bauten haben wir uns zuerst die Abtei Saint Georges ausgesucht. So führen wir noch einige km von Roun der Seine entlang

In der Normandie sind viel Häuser recht schmal, dafür aber meistens hoch = mehrgeschossigen

Immer stiegen wir aus dem Wohnmobil aus, um die Landschaft zu bewundern

Die Abtei Sankt Georges

Die romanische Abteikirche wurde im 12. Jahrhundert errichtet

Der Kapitelsaal – der Kommunikationsort der Mönche

So sah es denn im Mittelalter aus

Feinste Steinmetzarbeit

Ein Audio-Guide erklärtermaßen sämtliche Feinheiten der sakralen Baulichkeiten

Eine längere Zeit saß ich auf dieser Bank im Garten der Heil- und Duftpflanzen

Der vier Hektar große Klostergarten mit seinem Gemüse- und Obstgarten war beeindruckend

Schon damals erfreuten sich die Mönche über große Fenster, so war der Blick in den Klostergarten umfassend und schön.

Diese Abtei war ein schöner Ort, den wir mit wenigen anderen Besichern in Ruhe erkunden könnten.
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Heute geht es zur Abtei Jumieges, die bereitsim Jahre 654 gegründet wurde.
Sie ist die schönste Ruine in Frankreich.
Das Torhaus der Abtei

Mit Ehrfurcht steht man vor so einer Ruine

Eindrucksvoll erheben sich die 46 Meter hohen Türme sowie andere Wände des Längsschiffs

Der noch erhaltene Chor zeigt die Mächtigkeit des Klosters

Die Instandhaltung derartiger Baulichkeiten ist kostenintensiv.
In Portugal haben wir gesehen, wie derartige sakrale Baulichkeiten verfallen.
Auch hier fängt es an -Bilder Saint Georges:

Normandie – Vernon und Giverny

Gestern konnten wir bei regnerischem Wetter von Westende nach Vernon fahren.

Wir genießen hier die Ruhe auf dem Campingplatz

und den herrlichen Blick ins Seine-Tal

Vernon ist weniger als 100 km von Paris entfernt und das Einfallstor von dort in die Normandie.

Um Nachmittag starte ich bei 30 Grad im Schatten eine Fahrradtour ins Centrum von Vernon.

Die westliche Seite der hochzufahrenden Stiftskirche mit einer schönen Fensterrose


Auch die Fachwerkhäuser mit den schmücken Fassaden sind ein Foto wert.

Ein mittelalterliche Haus als Teil einer Brücke über die Seine

Giverny ist ein kleines Strassendorf, hat aber im Frankreich-Baedeker einen Stern.
Der Grund:
Hier hat der französische Maler Claude Monet ein großes Haus mit Atelier gemietet, womit dieser Ort zum Mekka des Impressionismus wurde. Hier entstand vor dem 1. Weltkrieg ein große Kolonie von Malern.

Der Parkplatz deutet schon auf einen hohen Besucheransturm hin.

Geduldig standen wir eine etwas längere Zeit vor der Kasse, aber auch beim Zugang zum Monet-Haus.

Hier ist die Frage:
Sind mehr Besucher im Monet-Atelier als Bilder?

Das Esszimmer ist gemütlich eingerichtet worden für die große Familie von Monet.

Nun gehen wir durch seinen Garten mit den vielen Blumen und anderen Besuchern.


Der berühmte Seerosengarten liegt auf der anderen Seite der Straße, die damals nicht geteert war.

Der Strassenstaub setzen sich dann auf den Seerosen ab. Der Gärtner müsste dann die Pflanzen entstauben, vielleicht mit diesem Boot?

Bei der Rückkehr zum Monethaus hat sich die Menschenschlange aufgelöst.

Das einstige Hotel Baudy, in dem damals viele Künstler abstiegen, erreichten wir nach einem Spaziergang durch das Dorf. Im Garten stärkten wir uns dann mit eine Kaffee.

Überall ein wenig Kunst

Am Nachmittag ging es dann am rechten Seine-Ufer weiter nach Les Andelys.

Von unserem Campingplatz haben wir ein direkten Blick auf die Ruinen von Chateau von Gaillard.

Der Normanne Richard Löwenherz baut diese mächtige Festungsanlage innerhalb von einem Jahr auf einem Kalksteongrat.

Ich wählte den direkten Fahrradweg-Weg mit einer maximalen Steigung von 27 % über etliche 100 Meter. Oben angekommen musste ich erst einmal durchatmen.

Der Blick in das Seine-Tal rechtfertigte meine Anstrengungen.

Auf der Heimfahrt könnte ich die Größe der Festung hier noch einmal festhalten.


Die Kreidefelsen am Ufer der Seine besichtigten wir mit einer Fahrradtour.

Es ging dann noch einmal über die Seine-Brücke auf die andere Uferseite.


Die Regenwolken veranlassten uns zur Rückkehr zum Campingplatz.

2 Tage in Westende/Oostende

Gegenwärtig sitzen wir auf einem Campingplatz in Westende in der Nähe von Oostende in Belgien und planen unsere Tour durch die Normandie.
Planung normandie

Heute konnten wir unsere erste Fahrradtour machen, es ging ans Meer:

Die Strandpromenade hat hier endlos lange Hochhausreihen direkt am Strand

Das war nicht unsere Fahrradstrecke, wir kehrten um und besuchten das Albert Monument
Albrt
Albert I. war von 1909 bis 1934 König der Belgier. Im Jahre 1913, als die Kriegsgefahr immer größer wurde, erhöhte Albert I. die Stärke der belgischen Armee auf rund 350.000 Mann. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges lehnte er die Forderungen des benachbarten Deutschen Kaiserreiches nach freiem Durchmarsch der kaiser lichen Armee durch Belgien ab und ließ das belgische Territorium verteidigen.

Die Briten haben hier im 1. Weltkrieg die belgischen Soldaten unterstützt, das waren noch Grabenkämpfe:
Briten
Nieuwpoort, die Hafenstadt in unmittelbarer Nähe zum Denkmal, hat einen wunderschönen Marktplatz mit Rathaus:
Rathaus

Bei der Rückfahrt durch die Stadt wurde uns das Griechenland-Problem wieder bewusst:
Griechenland flagge

Heute wurde der neue Thermomix im Wohnmobil eingeweiht.
Toll … die Gerichte mit dem Themomix schmecken auch auf Reisen super!

Themomix

Radtour nach Tarragona

Das heutige Ziel meiner Fahrradtour ist die altwürdige Stadt Tarragona. Sie liegt ca. 15 km vom Campingplatz entfernt.

Auf dem Weg liegt das Monument Torre dels Escipions (spanisch Torre de los Escipiones, deutsch Turm der Scipionen) . Es ist eines der bedeutendsten Grabmonumente aus römischer Zeit auf der iberischen Halbinsel und Bestandteil des archäologischen Ensembles von Tarraco, das 2000 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.

Römisches grabmahl
Tarragona ist erreicht:
 Schild tarragona
Im Jahre 218 v.Chr. errichteten hier die Römer ihren ersten Stützpunkt für die Eroberung von Spanien.
Ein noch gut erhaltenes Bauwerk ist das Amphitheater.

Römisches theater

Hier nun zwei Bilder von der Innenstadt
Innenstadt taatagona

Eine prächtige Parkanlage mit vielen historischen Gebäuden

So ein Elektrofahrrad ist schon ein schöner Helfer, wenn es darum geht, Steigungen zu meistern, wie hier der Weg vom Bahnhof zum Amphitheater

Eigentlich wollte ich im Appleshop eine Fahrradhalterung für mein neues iPad kaufen, leider waren beide Shops bis 16:30 geschlossen.
Deshalb besuchte ich eine große Einkaufspassage in der Stadt, um mich einwenig abzukühlen und nach neuen Schuhen zu suchen.
Kauft dort überhaupt jemand ein??
Einkaufspassage

Dann passierte es.
Beim Weiterfahren mit dem Fahrrad drehte die Pedale durch.
Was war hier die Ursache?
Liegt es an der Elektronik oder dem Fahrradmotor?

Hier ein Video zu Verdeutlichung des Fehlers:
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Ein größeres Fahrradgeschäft in Tarragona könnte mir auch nicht weiter helfen. Gisela hat dann bei unserem Fahrradhändler angerufen, aber auch seine Vorschläge waren nicht sehr hilfreich.
Mühsam erreichte ich den großen Taxistand am Bahnhof von Tarragon, aber kein Taxifahrer wollte mich mit dem Fahrrad mitnehmen. Doch nach langem Warten erbarmte sich einer.

Am Campingplatz angekommen, versuchte ich an den Motor zu kommen
Fahrradmotor
Doch das Internet hilft hier mit Schnittmodellen und viel Informationen.
Die Fehlerersuche ist wahrscheinlich das verwendete Schmiermittel im Motor, welches die Mechanik durch Verharzung blockiert.
Tipp eines Nutzers … Ein kräftiger Schlag auf die rechte Kurbelachse löst die Sperrklinken … Hat auch bei mir geklappt!

Nun begleiten mich diese Werkzeuge auf einer Fahrradtour:
Hammer