Stadtbesichtigung Porto

Heute wollen wir das Zentrum von Porto erkunden.
Wir wählten nicht den direkten Weg, denn dieser ist hügelig, es ging am Meer und dem Fluss Rio Douro entlang.
Am Strand entlang

Am Yachthafen vorbei

Die erste Brücke über den Rio Douro, westlich von Porto

In Vila Nova de Gaia angekommen. Blick auf die Portweinschiffe und auf Porto.

Mit einer Seilbahn ging es denn stadtauswärts nach oben
Die beiden Fahrräder passten denn so gerade in die Kabine

Oben angekommen ging es denn mit dem Aufzug nach oben, es passte gerade so

Nun geht es erst einmal zur Stärkung ins Café

Die Barockkirche Igreja de Santo Ildefonso wurde 1737 fertiggestellt.
Sie hat eine blau-weiß gekachelte Fassade

Unser erstes Ziel war der Bahnhof São Bento von Porto

Durch aufwendige Tunnelsprengungen konnte eine Zugstation direkt in die City errichtet werden. Hierfür wurde 1892 das leerstehende Frauenkloster São Bento de Ave Maria entsprechend umgebaut.
Hier die Fassade des Bahnhofs

Der Künstler Jorge Colaço schmückte 1915 die Bahnhofhalle mit 20.000 Kacheln.

Und der Zugang zu denGleisen

Die großflächigen Bilder zeigen Szenen aus dem religiösen und ländlichem Leben

Und

Unsere Fahrräder waren am Bahnhofsgeländer gut angeschlossen. Gegenüber sehen wir zahlreiche Häuser, deren obere Stockwerke nicht genutzt werden, trotz Citylage.

Nun geht es weiter zur Kathedrale, einen Berg runter, einen anderen Berg wieder hinauf.

Von oben hat man einen guten Blick auf die Stadt, gut für ein Familienfoto

Aber wieder es direkt unterhalb der Kathredale aus. Hier zwei typische Bilder.

Und eine kleine Festlichkeit

Der Grundstein für diese romanische Kathredale mit seinen trutzigen Türmen wurde 1120 gelegt.

Der strenge Innenraum wirkt trotz der Höhe sehr beengt.

Ich zeige hier kein Bild vom barocken Hauptaltar, sondern von einem aus 800 kg massiven Silberaltar in einer Sakramentkapelle.

Sehenswert ist der Kreuzgang mit seinen blau-weißen Kachelpanellen


Und ein zweites Bild

Aber auch ein Bild der Sakrestei zeigt den früheren Wohlstand von Portugal, denn dieses Land war einmal eine Weltmacht

Dann ging es eine Etage nach oben, die wichtige Fassade mit Schiesscharten und Zinnen.

Der Kapitelsaal

Dies ist schon ein Kunstwerk

Aber auch hier wurde viel handwerkliche Feinarbeit für die Kirche geleistet

Die zentrale Verkehrsachse in Porto wurde 1917 angelegt, sie hat den Namen Avenida dos Aliados und wir beidseitig durch Bank- und Bürogebäude im Zuckerbäckerstil gesäumt.

Und die andere Straße mit dem Rathaus im Hintergrund

Es ist Mittagszeit, deshalb setzen wir uns hier in ein Restaurant, bestaunen die vielen Touristen und essen als Tourist ein schlechtes Touristenessen, war ja alles zu erwarten

Nun wir es aber Zeit einen Portweinkeller zu besuchen.
Gegenüber Porto auf der südlichen Seite des Douro lagern Millionen Liter Portwein
Wenn man das Bild genau anschaut sieht man auf dem Hügel die Portweinfirma Taylor hin. Dort wollen wir hin

Um auf die andere Fluss-Seite zu kommen nutzen wir den oberen Teil der Brücke, die 1886 eingeweiht wurde und von einem Schüler Eifels konstruiert wurde.
Hier der Blick auf die Brücke in Richtung Porto Altstadt

Hier ein Blick von der Brücke auf den Stadtteil Ribeira . Das Hafenviertel

Und ein Blick von der anderen Brückenseite

Auf der Bräcke fährt die Tram sehr rasant durch, Fußgänger und Fahrradfahrer müssen vorsichtig sein

Stark bergauf ging es zur Portweinkellerei Taylor.
Zur Begrüßung gaben es einen weißen Portwein

Diese Firma hat viel Tradition, wie dieses Regal mit Portweinflaschen zeigt

Und mehr im Detail

Den Wein probierten wir mit einem herrlichen Blick auf Porto

Die Weinanbaugebiete der Firma liegen im äußersten Norosten von Portugal. Die Trauben der guten Reben werden noch heute mit Füße zerkleinert.

Fässer, Fässer …

Und besondere Keile für die Halterung der Fässer

Und ein Tourist vor dem größten Portweinfass der Welt.

Eine feine Kellerei

Es sei gesagt, dass wir exakt 8 Flaschen Portwein im Shop gekauft haben. Diese passten denn auch gerade noch in die 4 Fahrradtaschen.

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Porto und seine Strände

Wir haben uns einen Campingplatz südlich von Porto ausgesucht. In den Stadtkern von Porto sind es ca. 14 km, zum Strand ca. 1 km.
Die Traumstrände südlich von Porto sind wir mehrmals mit dem Fahrrad entlanggefahren, die Fahrradwege waren einfach super.

Wunderschöne Architektenhäuser waren zu sehen


Farbenfrohe Häuser

Aber auch immer wieder, direkt an der Strandstrasse gab es auch verfallene Häuser zu sehen

Der 14 km lange Wanderweg durch die Dünen führt über Holzstege,
einiges sah halt so aus wie auf Sylt

Die sehr gläubigen Protugiesen bauen Kirchen wohl überall hin, auch auf vorgelagerte Felsformationen

Das kleine Saint Michel

Felsen am Strand … Vorsicht beim Baden!

Hoher Wellengang kann ebenfalls gefährlich werden

Um einen Sonnenstich am Strand zu vermeiden, biete sich doch diese Kabinen an

Zur Mittagszeit fanden wir ein italienisches Restaurant direkt am Strand

Kaffee und eine Eis gab es denn hier am Strand

Eigentlich wollten wir die Strände gen Süden noch weiter erkunden, könnten aber keinen Campingplatz so richtig finden. So stellten wir uns für eine Nacht auf einen großen Parkplatz.
Er war kostenfrei, aber der Lärm der naheliegender Disco nervte total bis 7.00 Uhr in den Früh!

So gingen wir am nächsten Morgen weiter auf Campingplatzsuche.

Wollen wir hier bleiben?

Nein, es waren kleine Aspaltflächen und das Umwelt war wirklich nicht einladend.

So ging es ganz schnell wieder zurück zu dem Campingplatz südlich von Porto.

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Viana do Castelo

Als erste Stadt in Portugal besichtigen wir das historische Viana Do Castelo.
Wir fahren mit dem Fahrrad von unserem Campingplatz, der wieder direkt am Strand liegt, über eine Brücke zuerst in die Altstadt.

Der Weg führte uns über kleine Einkaufsstraßen

Und

Wie viele Kirchen gibt es denn in dieser Altstadt?
Hier Igreja das Almas

Oder diese typische portugiesische Kirche

Es gibt zwar Informationen für Touristen, aber leider nicht in Englisch.
Hier gilt es dann im Internet nach mehr Infos zu suchen

Nun sind wir am Platz Praça da República angekommen. Der erste Blick ist dem spätgotischen Rathaus gewidmet, das mit seinen wichtigen Steinquadern eine Wehrburg gleicht

Links neben dem Rathaus das Armenhaus der Stadt. Atlanten und Karyatiden tragen die Last der zwei Stockwerke. Der Einfluss der Flamen, die damals die wichtigsten Handelspatner waren, ist hier deutlich zu erkennen.

Dieses Gebäude aus dem 16. Jh. hat den schönen Namen misericórdia

Der Innenraum ist eine Kirche im Barock mit kostbaren Kachelpaneelen


Und eine Detailaufnahme

Auch die Stadt hat eine Kathredale, hier mit Wehrtürmen im romanischen Stil

Die Nordportugiesen sind Gläubige und freundliche Menschen, hier gibt es unzählige religiöse Feste, Wallfahrten und Heiligkulten.
Für welche Prozession mag dies hier dienen?

Oben auf dem Hügel vor der 16.000 Einwohnerstadt liegt die Wallfahrtskapelle Santa Lucia. Wir nahmen nicht unsere Fahhräder, sondern die Standseilbahn nach oben.

Hält das Seil auch tatsächlich?

Es geht an Häusern und durch Straßenunterführungen bergauf.

Ein Blick aus der Seilbahn auf die Stadt

Doch oben angekommen, war der Blick auf die Stadt noch imposanter

Hier die Wallfahrtskapelle

Und

Für zwei Euro ging es dann mit dem Aufzug nach oben.

An diesem Tag waren die Wolken doch sehr nah

Das viele weiße Ameisengift auf unserem Campingplatz sowie die donnernde Musik des Technofestivals in der Stadt bis 7.00 Uhr in der Früh veranlassten uns, den Campingplatz am nächsten Morgen zu verlassen.

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TUI und die Kelten

TUI ist ja bekanntlich ein Reiseveranstalter, aber auch ein altes Städtchen direkt am Rio Miño. Der Fluss trennt hier Spanien und Portugal.
Mühsam finden wir in der Stadt einen Parkplatz, mit den Rädern geht es dann in die Altstadt. Die imposante Kathedrale Santa Maria ist eine Wehrkirche, wie man sofort erkennt

Die Erdbeben in Lissabon in 1755 führten dazu, dass die Kirche Stützböcken erhielt.

Dies ist sicherlich nicht Martin Luther oder?

Der gotische Kreuzgang

Der Blick aus dem Garten der Wehrkirche über den Fluss nach Portugal

Und vom Dach

Die Altstadt von Tui ist wirklich sehr hübsch

Und

Und

Dies sieht wahrscheinlich auch der Erzbischof so

Es ist Mittagszeit und wie suchen ein Restaurant.
Hier das menüangebot

Alles wurde von uns mühsam übersetzt.
Die Getränke ..

Das Hauptgericht

Das war gut gekocht, schmackhaft und preisgünstig.
Der Speiseraum mit zwei Deckenklimaanlagen, die tatsächlich in Betrieb waren

Ich habe sogar einen kleinen Einkauf in der Stadt in diesem Geschäft getätigt

Aus diesen Angeboten habe ich gewählt

Unser heutiger Campingplatz liegt an der Flussmündung des Rio Miño, unweit von der Keltensiedlung.

Heute schauen wir uns die Keltensiedlung an, die auf dem 350 m hohen Monte de Santa Tecla liegt. Es nieselt einwenig, so dass wir nicht unsere Fahrräder nutzen, sondern das Wohnmobil. Die Satelittenbilder weisen auf dem Berg nur wenige Parkplätze aus.
Doch wir haben Glück und finden einen Parkplatz direkt an der Keltensiedlung

Um das Leben der Kelten zu verdeutlichen, rekonstruierten die Archäologen eine strohbedeckte Rundhütte

Und

Die Siedlung liegt auf einem strategisch wichtigen Berg am Rio Miño

Ungefähr 3000 Menschen haben hier im 1.Jh. vor Chr. gelebt

Nun wollen wir uns Nordportugal einwenig näher anschauen.

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Rìas Baixas

Nun geht es von Santiago de Compostela weiter in den Südwesten von Galicien und zwar in den Küstenabschnitt Rìas Baixas, der aus vier tief in das Land reichenden Küstenabschnitten besteht. Diese Küstenabschnitten sind sanfter als die Costa da Morte.
Wir fahren nun die Küste der Halbinsel Serra de Barbanza entlang. An einem Leuchtturm aus dem Jahre 1854 machen wir eine Rast.

Wir machen einen Spaziergang der Küste entlang. Diese ist an dieser stelle aber noch sehr schroff

Es ist Wochenende und die Angler gehen ihrem Hobny nach

Einen weiteren Stopp machen wir dann am größten Dünenstrand von Galicien. Wir besuchen die größte Düne. Sie ist 1500 m lang, 20 m hoch und 200 m breit.

Und

In Dänemark durfte man die zahlreichen und viel größeren Wanderdünen betreten, hier nicht.

In den nächsten Tagen soll es richtig heiß werden, deshalb suchen wir uns einen Campingplatz direkt am Meer auf der Halbinsel O Grove.

Für unser Wohnmobil ist nur sehr wenig Platz vorhanden.
Wir haben einen kleinen Baum, der einwenig Schatten spendet.
Am Nachmittag ziehen wir uns aber bei über 30 Grad im Schatten in unser Wohnmobil zurück und schalten die elektrische Klimaanlage ein.

Wie man auf dem obigen Foto sieht, sind viele Spanier mit eine VW-Camper unterwegs. Dieses Fahrzeug ist hier sehr beliebt.
Diese Rückseite gefällt mit besonders gut

Wir haben gesagt, wie schlecht auch immer das Essen im Restaurant ist, wir besuchen dieses in der unmittelbaren Nachbarschaft und erfreuen uns am Meerblick.

Und

Und das Essen war furchtbar … Die Gläser waren wohl gar nicht gespült … Der Koch hat wohl nur eine Pfanne für Fleisch- und Fischgerichte …

Auf einer Fahrradtour könnten wir die Halbinsel einmal umrunden.

Abseits der Hauptstrasse standen einige schöne Villen

Wir machten einen kleinen Abstecher auf die kleine Insel Illa da Toxa, die über eine Brücke mit O Grove verbunden ist
Hie sollen einige Reiche und Promis wohnen, deshalb der verstärkte Sicherheitsaufwand

Mitten auf der Insel befindet sich die kitschige Kapelle San Caralampio, deren Fassade komplett Jakobsmuscheln verkleidet ist

Auch auf Muscheln können sich Touristen verewigen

Wir machen eine kurze Rast und blicke hier auf den Fischerort O Grove

Eigentlich wollte ich bei einer Tour mit dem Foscherboot den Fischern bei ihrer Arbeit zu sehen und mit ihnen über den Alltag sprechen. Um 6:00 Uhr wäre es denn losgegangen, ca. 8 Stunden Aufenthalt auf dem Boot

Doch nicht gemacht!

Häufig findet man in Spanien solche Geräte

Auf unsere Rundtour besuchten wir dann das Aquarium

Über 10.000 Meerestiere sollen sich in den 18 Becken tummeln.

Und ein Seepferdchen

Und Krebse und Hummer

In einem großen Becken waren aus meiner Sicht zu viele Meerestiere untergebracht. Die Tiere wurden gerade gefüttert und so beobachteten wir diesen Vorgang wie die Fische sich hier verhielten.

Aber auch wir würden beobachtete

Was wollte er uns wohl sagen?

Wir könnte mit ihm nicht kommunizieren, so schwamm er wieder davon

Die Muschelbänke bestehen aus Holz und haben bis zu 500 Seilen, die 10 bis 15 m tief im Wasser hängen. Die Muschelbrut wird mit Netzen an die Seile fixiert. Nach 5 Monaten haben sie ihr Gewicht verzehnfacht und ein Seil hat dann ein Gewicht von 200 kg. Die Fischerboote, siehe Bild oben, haben deshalb einen Schiffskran an Bord
Hier ein Seil

Und hier die Bänke auf See

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Santiago de Compostela

Die Kathedrale mit dem vermeintlichen Grab des Apostels Jakobus macht diese Stadt zum wichtigsten Wallfahrtsziel in Spanien.
Den Campingplatz in der Stadt hatten wir telefonisch gebucht. Die Fahrzeugen standen, wie erwartet, eng beieinander.

Mit dem Fahrrad ging es dann in die Altstadt. Nicht nur unser Fahrradnavi, sondern auch die vielen Pilger wiesen uns den Weg zur Kathedrale

Auch das Symbol Pilgerweg war hilfreich

Zuerst begrüßte uns einer der 74 m hohen Türme der Kathedrale

Die Barockfassade der Kathedrale wurde von 1738 bis 1747 erbaut.

Wir versuchten über das Hauptportal in die Kirche zu gelangen

Es ging die Treppen hinauf, aber ein Zugang in die Kirche war nicht möglic

In dem der Kathredale gegenüberliegendem Gebäude -Pazo de Raxoi- ist heute die Regierung von Galicien untergebracht.

Auf dem Praza do Obradoiro gab es denn auch allerhand zu kaufen

Die Altstadt besitzt unzählige kleine und größere Kirchen

Mit einer Detailaufnahme

Über das Hauptportal sind wir nicht in die Kathedrale gekommen, bei dem Seiteneingang hatte sich eine sehr lange Warteschlange gebildet

Es war wohl gerade die Pilgermesse und damit kein Zugang zur Kathredale möglich.
So gingen wir die Rua do Vilar entlang … mit vielen Geschäften

… und dem Büro, in dem die Pilger ihre Urkunde erhalten, auch hier bildete sich eine sehr lange Warteschlange

… und es war viel Hektik in der Stadt

Wir fanden einen Platz im ehrwürdigen Café Casino, um uns zu stärken

Nun ging es zur Kathedrale zurück

ohne zu warten ging es in die Kathedrale.
97 m lang ist das dreischiffrige Langhaus, das Querhaus ist 65m. Viele Rundbögen tragen das 24 m Höhe Gewölbe.

Magischer Anziehungspunkt der Pilgerkirche bildet der bühnenhaft inszenierte, reichhaltig mit Gold beladene Hauptaltar

Im Zentrum des Altars thront der heilige Jakobus als Skulptur mit viel Silber und Edelsteinen.

Der erfolgreiche Abschluss einer Pilgertour ist es nun den heiligen Jakobus zu umarmen und auf die Schulter zu küssen.

Über eine Treppe hinter dem Portal kann man an den Apostel herantreten. Natürlich war dies nur über eine lange Warteschlange möglich

Der Zugang zum hinteren Teil des Altars

Der Weg nach oben zum Apostel .. eingebettet in Gold

Ich habe Jakobus nur umarmt.

Und dann ging es noch in die Krypta. Hier sollen die Gebeine von Jakobus liegen. Darüber wird aber kräftig gestritten.

Hier nun noch zwei Bilder aus der Kathedrale

und

Im Mittelalter diente rundumlaufende Empöre den Pilgern als Schlafplätze. Gegen die Ausdünstungen der Pilgenmassen wurde ein 53 kg schweres Weihrauchfass im Vierung aufgehängt. 8 Männer setzten denn diesen tiraboleiro mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 km in Bewegung, jetzt natürlich nur noch an Festtagen

Wir gingen dann noch ein zweites Mal um die Kathredale

Diese Stadt liegt in einer sehr regenreichen Region. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Regen greift natürlich Bausubstanz an

Hier ein Vergleich -saniert & nicht saniert

Die Pilgerstadt ist natürlich auch eine Touristenstadt .. mit Showeinlagen

Dann ging es mit dem Fahrrad durch Gassen der Altstadt zum Campingplatz zurück.

Für eine Weile lauschten wir den spanischen Studenten, die hier wohl für Essen & Bier aufspielen

….
Die elektrische Zahnbürste hat den Geist aufgeben, Mitbringsel waren auch noch nicht richtig gekauft. Deshalb ging es in das Einkaufszentrum

…und das Eisjoghurt für 3,50 Euro mit den Zutaten war einfach super!

Ja, und wie geht es nun auf dieser Tour für uns weiter?

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Muros

Der Reiseführer empfiehlt einen Stop in dem Fischerstädtchen Muros.
Wir bekamen nur eine Parkplatz in dem gebührenpflichtigen Bereich des Hafens.
Der Kassenautomat gab uns schon einige Rätsel auf.
Unsere Lektorin könnte das Ticket richtig als bezahlt markieren …

Fischernetze und Reusen waren zu sehen

Und ich habe mir ein Fischerboot gekauft — J.B.

Und die zahlreichen Muschelzuchtinseln

Dann ging es entsprechend der Empfehlung vom Baedeker in ein Fischrestaurant an diesem Platz

Dieser Tipp war nicht gut, wir mussten nach dem Essen erst einmal im Wohnmobil den Schnaps rausholen, um den öligen Fischgeschmack zu neutralisieren. Der Blick vom Restaurant war auch nichts besonderes.

Nun ging es der Küste weiter gen Santiago de Compostela.
Fast die gesamte Küstenfahrt lag Nebel in den Buchten

Und

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Costa de Morte

Nun sind wir an der berüchtigten Todesküste, an der unzählige Schiffe zerschellt sind.
Auch moderne Navigationssysteme helfen den Schiffen manchmal nicht, den richtigen Kurs zuhalten.
Eigentlich wollten wir in Camariñas den Campingplatz aufsuchen, aber er war wie ein anderer Platz belegt

Landschaftlich reizvoll Betten sich die kleinen Fischerdörfer in die Küstenlandschaft ein

So genießen wir diesen Küstenabschnitt in dem wir an manchen Stellen einen kurzen Stopp einlegten

Telefonisch reservierten wir dann einen Campingplatz in der Nähe von Fisterra.
Unsere erste Exkursion ging in den kleinen Ort Corcubión. Diesen erreichen wir mit unseren Fahrrädern nach ca. 10 km.
Einige Hindernisse auf dem Seitenstreifen

Nicht nur Urlauber waren hier unterwegs

Am Ortseingang lag der Friedhof

Und

Marmor, Marmor und …

Die Fahrt in die Altstadt mit einigen schönen Häusern

Hier ein typischer Speicher, der so ähnlich an viele anderen Orten hier in Galicien zu sehen ist.

Die gotische Kirche mit dem Turm, den bereits drei Blitze heimgesucht haben.

Da noch kein Restaurant geöffnet hat, geht es noch zu einem Leuchtturm

Hier am Kap kann man die gefährliche Strömung erahnen sowie die gefährliche Küste mit den schroffen Steinen gut erkennen

Im Hafen konnten wir eine Rast auf dieser Bank machen

Abends ging es dann in ein Fischrestaurant. Es war nicht so gut wie erwartet. Dafür aber das einheimische Bier

……..
Heute steht der Fischerort Fisterra auf dem Plan sowie das Kap Fisterra.

Nach ca. 8 km Fahrradtour erreichen wir das Hafenstädtchen.

Blick auf die Hafenstadt und dahinter der Leuchtturm – das Kap

Der Ort sprüht nicht so Charme aus.
Hier der Kurpark oder?

Und hier der Blick in den Hafen

Unten im Hafen angekommen, gab es denn weitere Baulichkeiten zu bewundern

Dann ging es zum Kap.

Sehr viele Touristen, aber auch viele Pilger sind auf dieser Strecke zum Cabo Fisterra unterwegs. Viele Legenden und Mythen gibt es über diesen Ort, hier soll zB. die Sonne sterben und bei Vollmond die im Meer versunkene Stadt Duxu auftauchen. Wie es auch sei -dieser Ort ist ein “Ende der Welt”
Hier der Leuchtturm

Ich versuche diesen Stein zu bewegen

Klappt nicht … Also draufsteigen

Heute ist schlechte Sicht am Kap.

Auf der Rückfahrt machen wir eine kurze Rast am Pilger-Denkmal

Ein Pilger hat hier seine Turnschuhe abgelegt.
Laut Reiseführere soll hier die letzte Kirche des Pilgerweges stehen. Hier ein Bild von der romanischen Kirche Santa María das Áreas.

Nun geht es zurück in den Hafen von Fisterra, um in eine der Tavernen Fisch zu essen.

Ja, wir haben diesmal das richtige Lokal ausgesucht. Der Fisch war wirklich sehr lecker!!
Obwohl die Speisekarte mit Bilder gespickt war, ebenfalls das Restaurant von innen

Am Nachbartisch spielte ein Familie die ganze Zeit Karten, auch beim Essen wurde das Kartenspiel in keiner Weise unterbrochen

Um 16:30 Uhr hatten wir einen Termin in der Fischauktionshalle. Von einer Gallerie konnten die Besucher der Auktion folgen

Hier der Fisch

Und hier die Auktion, die rasant durchgeführt wurde

Die Fischer flickten derweilen ihre Netze

Nach dieser Aufnehme vom Fischerhafen ging es wieder heimwärts zum Campingplatz

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Bärenweg und kleine Geburtstagsfeier

Heute ist der 1. August.

Knapp 20 km entfernt von Oviedo entfernt liegt Tuñón, der Startpunkte des Wander- und Radweges Senda del Oso.

Fast 30 km sind wir diesem Radweg gefolgt

Wir fuhren durch kleine Dörfer, in denen wir die Getreidespeicher wieder finden, die wir erstmalig im Asturien-Museum kennengelernt hatten

Der Bärenweg führt entlang des Rio Trubia und der Talstrasse

Nach 6 km erreichen wir dann das Gehege

Hier ein nun Braunbär

Am heutigen Sonnabend sind sehr viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs. Viele Radfahrer scheinen nicht richtig sicher zu fahren. Liegt es an den Leihfahrrädern?

Es wär wohl besser gewesen, mit Dem Fahrradhelm zu fahren

Nun geht es in einen 300 m langen Tunnel. Einige Entgegenkommende Fahrräder haben keine Beleuchtung. Das ist natürlich sehr gefährlich.
Hier ein Foto vom Tunnel ohne Blitzlicht

Und mit Blitzlicht

Die asphaltierte Strecke hatte eine Schlaglöcher, aber ansonsten war alles idyllisch.

Die Ausmaße der Schluchthöhe

Hier ein Foto von der Rückfahrt

Welch Glück – wir haben die Bären nur hinter diesem Zaun gesehen.

Nun geht es zurück zur Küste.
In dem Fischerdorf Cudillero habe ich einen Campingplatz und ein Restaurant gebucht.
Im Restaurant El Pascador gab es denn eine kleine Geburtstagsfeier für Gisela

Wir hatten 3 Gänge.

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Gijón und Museen

Gisela wollte gerne in das Freilichtmuseum Pueblo de Asturias, ich in das Berbwerkmuseum in El Entrego.
Die Zufahrt zum Bergwerk zeichnete sich durch armselige Häuser aus.

Am Museum angekommen erfuhren wir von der 2stündigen Tour mit diesen Fahrzeugen in spanischer Sprache. Eine englische oder deutsche Broschüre gab es nicht.

So so fuhren wir weiter und suchten uns einen Campingplatz in der Nähe von Gijón.
Mit dem Fahrrad ging es dann in das Freilicht-Museum.
Der Eingangsbereich war für ein Asturien-Museum sehr irritierend.

Wir sahen zuerst einen hórreos – einen für Asturien typischen Getreidespeicher auf Stelzen

Auch die typischen Bauernhäuser waren interessant zu besichtigen.
Hier eines um 1850

Und ein Schlafraum mit kleinem Speicher und einer interessanten Leiter

Ein typisches Landhaus aus Asturien um 1800

Sehr interessant war die Ausstellung von Musikinstrumenten.
Dudelsäcke aus ganz Europa

Und hier als Ziege

Weitere Instrumente

Und einheimische Instrumente

Und so sehen die Nutzer der Instrumente aus.

Diese obigen Instrumente nennt man … na?

Um die Aufgabenstellung meiner Diplomarbeit zu lösen, musste ich allerhand Integrale auslösen. Dazu schrieb ich ein Programm in ALGOL , welches über Lochstreifen dem Uni-Computer angeboten wurde.
Diese Lochkartenscheibe hat wohl eine andere Aufgabe

Als weiteres Bild aus dem Museum zeige ich diese Wagen mit der besonderen Radkonstruktion

Und in Nutzung

Nun ging es mit dem Fahrrad weiter in die City von Gijón

Im spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 1939 ging viel Bausubstanz der 2500 Jahre alten Stadt verloren. Nun befinden sich zahlreiche Hochhäuser direkt am Strand.

Wir radelten die Promenade entlang. Es war Flut und stärker Wellengang

Diese Sportler lieben ein derartiges Wetter

Einige schöne alte Häuser haben den Krieg überlebt

Hier ein Blick auf die Stadt

Dann ging es mit dem Fahrrad in die Altstadt. Hier wurde etwas für das morgige Geburtstagkind eingekauft

Der Eindruck dieser Stadt ist irgendwie für uns nicht so berauschend gewesen. Das Bild zeigt es denn auch einwenig.

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