Moseltour 2016

Alles ist gepackt. Es kann nun losgehen:

Ein Unfall auf der A1 kurz hinter Bremen stoppte für 1,5 Stunde unsere Fahrt gen Süden. Ein Laster musste aus einer Böschung geborgen werden.

Auf einem Wohnmobilplatz in Wildeshausen wurde übernachtet.

Besuch der Stadt Münster
So ca. 6 km war es vom Campingplatz bis in die City von Münster.
Was haben wir gesehen:

1648 fand in Münster und Osnabrück ein Ereignis von europäischem Rang statt. Der Westfälische Friede wurde geschlossen, mit dem der Dreißigjährige Krieg und der Achtzigjährige Krieg beendet wurden. Als „Stätte des Westfälischen Friedens“ wurde das Rathaus in Münster benannt.

Der Dom von Münster entstand in den Jahren von 1225 bis 1264 und wurde unter anderem nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund starker Zerstörung umgebaut.

Interessant war hier die astronomische Uhr:

Zuunterst, hinter einem noch aus der Zeit der Neugestaltung der Uhr im Jahre 1540 stammenden gotischen Gitter, das Kalendarium. Es kann einmal als Kalender für jeden Tag des Jahres benutzt werden. Es sollte zugleich die Berechnung des Ostertermins für jedes beliebige Jahr von 1540 bis zum Jahre 2071 ermöglichen, was aber seit der Kalenderreform durch Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 nur noch mit Zusatzberechnungen möglich ist.

Darüber befindet sich die eigentliche Uhr: In der Mitte das 24-Stunden-Zifferblatt (2 x 12 Stunden), die Folge der gotischen Ziffern links herum laufend; darauf sieben Zeiger für die sieben Planeten nach dem ptolemäischen System. Als exzentrischer Kreis innerhalb des Stundenkreises der achte, der sog. Tierkreiszeiger, der das jeweilige Tierkreiszeichen angibt. In den vier Zwickeln des Zifferblattes die Symbole der vier Evangelisten (r. o. Mensch für Matthäus, u. r. Löwe für Markus, u. l. Stier für Lukas, o. l. Adler für Johannes) mit Spruchbändern aus den jeweiligen Evangelien. Rechts außen aufsteigend, links absteigend die sog. Planetentafel, welche die 24 Stundenregenten der Stunden jedes Tages angibt.

Das Erscheinungsbild der Innenstadt rund um den Prinzipalmarkt mit Arkadengang und Giebelhäusern ist seit dem 12. Jahrhundert fast vollständig erhalten geblieben, obwohl die einzelnen Gebäude selbst überwiegend zerstört und wiederaufgebaut wurden.

Prinzipalmarkt mit Lambertikirche:

Ja, dann haben wir uns einmal die Lambertikirche genauer angeschaut:

Eine Besonderheit der Kirche sind drei am Turm aufgehängte Eisenkörbe. In ihnen wurden im Jahr 1536 die Leichname der drei Anführer des Täuferreichs von Münster (früher als Wiedertäufer bezeichnet) Jan van Leiden, Bernd Krechting und Bernd Knipperdolling nach Folterung und Hinrichtung zur Schau gestellt.

Zwei Stühle laden zum Entspannen ein:

Morgen geht es weiter gen Süden.

Besuch der Stadt Trier
Heute am späten Nachmittag sind wir mit den Fahrrädern nach Trier gefahren, um uns den Dom anzuschauen.

Der Dom von Trier ist über 1.700 Jahre alt und die älteste deutsche Bischofskirche. Wohl ca. 1 Stunde haben wir uns die Kunstgegenstände und Bauformen der Kirche angeschaut.
Auf der SEITE dominformation.de sind sämtliche Detailinfos zu finden.
Hier nun einige Bilder


Blattgold – bitte nicht anfassen

Feinste Intasienarbeiten

Beeindruckend

Ein kurzes Video
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Liebfrauenkirche

Auch hier ein Detailbild

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dmexco


Von Ad Serving und Ad Trading über E-Commerce, In-Game-Adverting, Multi-Channel-Marketing und Mobile bis Online Vermarktung, Social, Targeting und Bewegtbild-Werbung reicht das Spektrum der dmexco. Mit den neuen Themenschwerpunkten Internet of Things und Broadcasting bildet die dmexco die gesamte Digiconomy ab.
Nun möchte ich zum 4. mal diese Messe in Köln besuchen.

Ich werde mit denjenigen Partnern sprechen, die mir helfen meine Ratgeber-Seiten zu vermarkten.
Dazu besuche ich die Messestände von
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Sowie der Messestand so sind auch die Mitarbeiter hier. Nett und innovativ.
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Damit profitieren die Ratgeberseiten von einer erhöhter Nutzerverweildauer, erzeugen mehr Page Impressions und können gleichzeitig attraktive Werbeeinnahmen generieren – alles über nur ein Widget!

Vibrant steht für mich für Intextwerbung. Ein Software-Update hat hier für die Ratgeberseiten einen Inventarrückgang bewirkt. Die Gespräche auf der Messe haben nun bewirkt, dass die langfristige Performance der vergangenen Jahre wieder eingestellt werden konnte.

Trusted Shops und etracker nutze ich für das Expertenverzeichnis Lektorat.de

Group M – Stand > das ist eine andere Liga!
Für einen kleinen Publisher gibt es dort keine Gesprächsmöglichkeiten.
Aber andere Familienmitglieder haben ja dort einen inhaltlichen Zugang.


Bei dem Vortrag meines Sohnes habe ich so allerhand über die Strategien zukünftiger mobilen Kampagnen gelernt.
Die Zukunft der digitalen Werbebranche ist hochgradig komplex.


Mit öffentlichen Verkehrsmittel ging es dann zurück zum Park und Ride Parkplatz.
Vielleicht besuche ich im nächsten Jahr wieder diese Messe, um zu sehen, wie sich einige Themenbereiche weiter entwickeln.

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Hvide Sande

Wir machen einige Tage Urlaub auf einem Campingplatz in der Nähe von Hvide Sande.
Auf der einen Seite befindet sich die Nordsee mit dem Holmsland Kilt, auf der anderen Seite der Ringkobing Fjord. Wie alle Fjorde im Westen Jütlands ist der Fjord kein klassischer Fjord wie in Norwegen, sondern ein See mit 40 km Länge.

Hier ein Bild von der Düne aufgenommen – auf typische dänische Ferienhäuser und den Ringkøbing Fjord:

Die Dünen sind 20 bis 32 m über dem Meeresspiegel hoch. Etliche Leiter führen über die Dünen zum Campingplatz:

Stundenlang könnte ich an diesem herrlichen Strand barfuß entlang gehen:

Mich begleiten bei den Strandspaziergängen immer das iPhone 6s und die App Road Birke Pro. Hier wird alles aufgezeichnet:

Zweimal sind wir nun schon mit dem Fahrrad nach Hvide Sande gefahren, einem kleinen Städtchen mit 5.000 Einwohnern und einigen Kuttern, die immer noch in der Nordsee fischen.

Dies ist unsere erste längere Wohnmobil-Tour in diesem Jahr.
Unsere Enkelkinder und der Immobilienkauf und der Hausbau der Kinder erlaubten keine längeren Wohnmobiltouren.

Aber wir wollen noch in diesem Jahr mit unseren Wohnmobil und den E-Bikes ein Moseltour machen. Mal sehen, ob es klappt!

Hier ein Bild von unserem 10 Jahren alten Wohnmobil, welches immer noch für uns voll o.k. ist.

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Lineare Funktionen

In der Technik gibt es viele lineare oder fast lineare Funktionen. So beträgt beispielsweise in der Hochspannungstechnik bei einem fast homogenen Feld die Durchschlagsspannung 3 kV pro cm.

Auch für Affiliate-Websitebetreiber gibt es eine fast lineare Funktion in der Korrelation zwischen Werbeeinnahmen und Anzahl der Besucher.
Bei mir liegt dieser Wert bei ca. 20 Euro pro TKP.

In den letzten Monaten haben meine Portale aufgrund meines geringen Einsatzes ungefähr 20 % an Besuchern verloren, die Werbeeinnahmen haben sich damit auch um diesen Betrag reduziert.

Um nun eine weitere Reduzierung der Werbeeinnahmen zu stoppen, werde ich nun Content Recycling für 700 Seiten der insgesamt 5.200 im Netz stehenden Seiten betreiben. Damit werde ich dann die nächsten 2 Jahre beschäftigt sein.

Hier habe ich einmal eine lineare Funktion gezeichnet:

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Stadtbesichtigung Porto

Heute wollen wir das Zentrum von Porto erkunden.
Wir wählten nicht den direkten Weg, denn dieser ist hügelig, es ging am Meer und dem Fluss Rio Douro entlang.
Am Strand entlang

Am Yachthafen vorbei

Die erste Brücke über den Rio Douro, westlich von Porto

In Vila Nova de Gaia angekommen. Blick auf die Portweinschiffe und auf Porto.

Mit einer Seilbahn ging es denn stadtauswärts nach oben
Die beiden Fahrräder passten denn so gerade in die Kabine

Oben angekommen ging es denn mit dem Aufzug nach oben, es passte gerade so

Nun geht es erst einmal zur Stärkung ins Café

Die Barockkirche Igreja de Santo Ildefonso wurde 1737 fertiggestellt.
Sie hat eine blau-weiß gekachelte Fassade

Unser erstes Ziel war der Bahnhof São Bento von Porto

Durch aufwendige Tunnelsprengungen konnte eine Zugstation direkt in die City errichtet werden. Hierfür wurde 1892 das leerstehende Frauenkloster São Bento de Ave Maria entsprechend umgebaut.
Hier die Fassade des Bahnhofs

Der Künstler Jorge Colaço schmückte 1915 die Bahnhofhalle mit 20.000 Kacheln.

Und der Zugang zu denGleisen

Die großflächigen Bilder zeigen Szenen aus dem religiösen und ländlichem Leben

Und

Unsere Fahrräder waren am Bahnhofsgeländer gut angeschlossen. Gegenüber sehen wir zahlreiche Häuser, deren obere Stockwerke nicht genutzt werden, trotz Citylage.

Nun geht es weiter zur Kathedrale, einen Berg runter, einen anderen Berg wieder hinauf.

Von oben hat man einen guten Blick auf die Stadt, gut für ein Familienfoto

Aber wieder es direkt unterhalb der Kathredale aus. Hier zwei typische Bilder.

Und eine kleine Festlichkeit

Der Grundstein für diese romanische Kathredale mit seinen trutzigen Türmen wurde 1120 gelegt.

Der strenge Innenraum wirkt trotz der Höhe sehr beengt.

Ich zeige hier kein Bild vom barocken Hauptaltar, sondern von einem aus 800 kg massiven Silberaltar in einer Sakramentkapelle.

Sehenswert ist der Kreuzgang mit seinen blau-weißen Kachelpanellen


Und ein zweites Bild

Aber auch ein Bild der Sakrestei zeigt den früheren Wohlstand von Portugal, denn dieses Land war einmal eine Weltmacht

Dann ging es eine Etage nach oben, die wichtige Fassade mit Schiesscharten und Zinnen.

Der Kapitelsaal

Dies ist schon ein Kunstwerk

Aber auch hier wurde viel handwerkliche Feinarbeit für die Kirche geleistet

Die zentrale Verkehrsachse in Porto wurde 1917 angelegt, sie hat den Namen Avenida dos Aliados und wir beidseitig durch Bank- und Bürogebäude im Zuckerbäckerstil gesäumt.

Und die andere Straße mit dem Rathaus im Hintergrund

Es ist Mittagszeit, deshalb setzen wir uns hier in ein Restaurant, bestaunen die vielen Touristen und essen als Tourist ein schlechtes Touristenessen, war ja alles zu erwarten

Nun wir es aber Zeit einen Portweinkeller zu besuchen.
Gegenüber Porto auf der südlichen Seite des Douro lagern Millionen Liter Portwein
Wenn man das Bild genau anschaut sieht man auf dem Hügel die Portweinfirma Taylor hin. Dort wollen wir hin

Um auf die andere Fluss-Seite zu kommen nutzen wir den oberen Teil der Brücke, die 1886 eingeweiht wurde und von einem Schüler Eifels konstruiert wurde.
Hier der Blick auf die Brücke in Richtung Porto Altstadt

Hier ein Blick von der Brücke auf den Stadtteil Ribeira . Das Hafenviertel

Und ein Blick von der anderen Brückenseite

Auf der Bräcke fährt die Tram sehr rasant durch, Fußgänger und Fahrradfahrer müssen vorsichtig sein

Stark bergauf ging es zur Portweinkellerei Taylor.
Zur Begrüßung gaben es einen weißen Portwein

Diese Firma hat viel Tradition, wie dieses Regal mit Portweinflaschen zeigt

Und mehr im Detail

Den Wein probierten wir mit einem herrlichen Blick auf Porto

Die Weinanbaugebiete der Firma liegen im äußersten Norosten von Portugal. Die Trauben der guten Reben werden noch heute mit Füße zerkleinert.

Fässer, Fässer …

Und besondere Keile für die Halterung der Fässer

Und ein Tourist vor dem größten Portweinfass der Welt.

Eine feine Kellerei

Es sei gesagt, dass wir exakt 8 Flaschen Portwein im Shop gekauft haben. Diese passten denn auch gerade noch in die 4 Fahrradtaschen.

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Porto und seine Strände

Wir haben uns einen Campingplatz südlich von Porto ausgesucht. In den Stadtkern von Porto sind es ca. 14 km, zum Strand ca. 1 km.
Die Traumstrände südlich von Porto sind wir mehrmals mit dem Fahrrad entlanggefahren, die Fahrradwege waren einfach super.

Wunderschöne Architektenhäuser waren zu sehen


Farbenfrohe Häuser

Aber auch immer wieder, direkt an der Strandstrasse gab es auch verfallene Häuser zu sehen

Der 14 km lange Wanderweg durch die Dünen führt über Holzstege,
einiges sah halt so aus wie auf Sylt

Die sehr gläubigen Protugiesen bauen Kirchen wohl überall hin, auch auf vorgelagerte Felsformationen

Das kleine Saint Michel

Felsen am Strand … Vorsicht beim Baden!

Hoher Wellengang kann ebenfalls gefährlich werden

Um einen Sonnenstich am Strand zu vermeiden, biete sich doch diese Kabinen an

Zur Mittagszeit fanden wir ein italienisches Restaurant direkt am Strand

Kaffee und eine Eis gab es denn hier am Strand

Eigentlich wollten wir die Strände gen Süden noch weiter erkunden, könnten aber keinen Campingplatz so richtig finden. So stellten wir uns für eine Nacht auf einen großen Parkplatz.
Er war kostenfrei, aber der Lärm der naheliegender Disco nervte total bis 7.00 Uhr in den Früh!

So gingen wir am nächsten Morgen weiter auf Campingplatzsuche.

Wollen wir hier bleiben?

Nein, es waren kleine Aspaltflächen und das Umwelt war wirklich nicht einladend.

So ging es ganz schnell wieder zurück zu dem Campingplatz südlich von Porto.

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Viana do Castelo

Als erste Stadt in Portugal besichtigen wir das historische Viana Do Castelo.
Wir fahren mit dem Fahrrad von unserem Campingplatz, der wieder direkt am Strand liegt, über eine Brücke zuerst in die Altstadt.

Der Weg führte uns über kleine Einkaufsstraßen

Und

Wie viele Kirchen gibt es denn in dieser Altstadt?
Hier Igreja das Almas

Oder diese typische portugiesische Kirche

Es gibt zwar Informationen für Touristen, aber leider nicht in Englisch.
Hier gilt es dann im Internet nach mehr Infos zu suchen

Nun sind wir am Platz Praça da República angekommen. Der erste Blick ist dem spätgotischen Rathaus gewidmet, das mit seinen wichtigen Steinquadern eine Wehrburg gleicht

Links neben dem Rathaus das Armenhaus der Stadt. Atlanten und Karyatiden tragen die Last der zwei Stockwerke. Der Einfluss der Flamen, die damals die wichtigsten Handelspatner waren, ist hier deutlich zu erkennen.

Dieses Gebäude aus dem 16. Jh. hat den schönen Namen misericórdia

Der Innenraum ist eine Kirche im Barock mit kostbaren Kachelpaneelen


Und eine Detailaufnahme

Auch die Stadt hat eine Kathredale, hier mit Wehrtürmen im romanischen Stil

Die Nordportugiesen sind Gläubige und freundliche Menschen, hier gibt es unzählige religiöse Feste, Wallfahrten und Heiligkulten.
Für welche Prozession mag dies hier dienen?

Oben auf dem Hügel vor der 16.000 Einwohnerstadt liegt die Wallfahrtskapelle Santa Lucia. Wir nahmen nicht unsere Fahhräder, sondern die Standseilbahn nach oben.

Hält das Seil auch tatsächlich?

Es geht an Häusern und durch Straßenunterführungen bergauf.

Ein Blick aus der Seilbahn auf die Stadt

Doch oben angekommen, war der Blick auf die Stadt noch imposanter

Hier die Wallfahrtskapelle

Und

Für zwei Euro ging es dann mit dem Aufzug nach oben.

An diesem Tag waren die Wolken doch sehr nah

Das viele weiße Ameisengift auf unserem Campingplatz sowie die donnernde Musik des Technofestivals in der Stadt bis 7.00 Uhr in der Früh veranlassten uns, den Campingplatz am nächsten Morgen zu verlassen.

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TUI und die Kelten

TUI ist ja bekanntlich ein Reiseveranstalter, aber auch ein altes Städtchen direkt am Rio Miño. Der Fluss trennt hier Spanien und Portugal.
Mühsam finden wir in der Stadt einen Parkplatz, mit den Rädern geht es dann in die Altstadt. Die imposante Kathedrale Santa Maria ist eine Wehrkirche, wie man sofort erkennt

Die Erdbeben in Lissabon in 1755 führten dazu, dass die Kirche Stützböcken erhielt.

Dies ist sicherlich nicht Martin Luther oder?

Der gotische Kreuzgang

Der Blick aus dem Garten der Wehrkirche über den Fluss nach Portugal

Und vom Dach

Die Altstadt von Tui ist wirklich sehr hübsch

Und

Und

Dies sieht wahrscheinlich auch der Erzbischof so

Es ist Mittagszeit und wie suchen ein Restaurant.
Hier das menüangebot

Alles wurde von uns mühsam übersetzt.
Die Getränke ..

Das Hauptgericht

Das war gut gekocht, schmackhaft und preisgünstig.
Der Speiseraum mit zwei Deckenklimaanlagen, die tatsächlich in Betrieb waren

Ich habe sogar einen kleinen Einkauf in der Stadt in diesem Geschäft getätigt

Aus diesen Angeboten habe ich gewählt

Unser heutiger Campingplatz liegt an der Flussmündung des Rio Miño, unweit von der Keltensiedlung.

Heute schauen wir uns die Keltensiedlung an, die auf dem 350 m hohen Monte de Santa Tecla liegt. Es nieselt einwenig, so dass wir nicht unsere Fahrräder nutzen, sondern das Wohnmobil. Die Satelittenbilder weisen auf dem Berg nur wenige Parkplätze aus.
Doch wir haben Glück und finden einen Parkplatz direkt an der Keltensiedlung

Um das Leben der Kelten zu verdeutlichen, rekonstruierten die Archäologen eine strohbedeckte Rundhütte

Und

Die Siedlung liegt auf einem strategisch wichtigen Berg am Rio Miño

Ungefähr 3000 Menschen haben hier im 1.Jh. vor Chr. gelebt

Nun wollen wir uns Nordportugal einwenig näher anschauen.

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Rìas Baixas

Nun geht es von Santiago de Compostela weiter in den Südwesten von Galicien und zwar in den Küstenabschnitt Rìas Baixas, der aus vier tief in das Land reichenden Küstenabschnitten besteht. Diese Küstenabschnitten sind sanfter als die Costa da Morte.
Wir fahren nun die Küste der Halbinsel Serra de Barbanza entlang. An einem Leuchtturm aus dem Jahre 1854 machen wir eine Rast.

Wir machen einen Spaziergang der Küste entlang. Diese ist an dieser stelle aber noch sehr schroff

Es ist Wochenende und die Angler gehen ihrem Hobny nach

Einen weiteren Stopp machen wir dann am größten Dünenstrand von Galicien. Wir besuchen die größte Düne. Sie ist 1500 m lang, 20 m hoch und 200 m breit.

Und

In Dänemark durfte man die zahlreichen und viel größeren Wanderdünen betreten, hier nicht.

In den nächsten Tagen soll es richtig heiß werden, deshalb suchen wir uns einen Campingplatz direkt am Meer auf der Halbinsel O Grove.

Für unser Wohnmobil ist nur sehr wenig Platz vorhanden.
Wir haben einen kleinen Baum, der einwenig Schatten spendet.
Am Nachmittag ziehen wir uns aber bei über 30 Grad im Schatten in unser Wohnmobil zurück und schalten die elektrische Klimaanlage ein.

Wie man auf dem obigen Foto sieht, sind viele Spanier mit eine VW-Camper unterwegs. Dieses Fahrzeug ist hier sehr beliebt.
Diese Rückseite gefällt mit besonders gut

Wir haben gesagt, wie schlecht auch immer das Essen im Restaurant ist, wir besuchen dieses in der unmittelbaren Nachbarschaft und erfreuen uns am Meerblick.

Und

Und das Essen war furchtbar … Die Gläser waren wohl gar nicht gespült … Der Koch hat wohl nur eine Pfanne für Fleisch- und Fischgerichte …

Auf einer Fahrradtour könnten wir die Halbinsel einmal umrunden.

Abseits der Hauptstrasse standen einige schöne Villen

Wir machten einen kleinen Abstecher auf die kleine Insel Illa da Toxa, die über eine Brücke mit O Grove verbunden ist
Hie sollen einige Reiche und Promis wohnen, deshalb der verstärkte Sicherheitsaufwand

Mitten auf der Insel befindet sich die kitschige Kapelle San Caralampio, deren Fassade komplett Jakobsmuscheln verkleidet ist

Auch auf Muscheln können sich Touristen verewigen

Wir machen eine kurze Rast und blicke hier auf den Fischerort O Grove

Eigentlich wollte ich bei einer Tour mit dem Foscherboot den Fischern bei ihrer Arbeit zu sehen und mit ihnen über den Alltag sprechen. Um 6:00 Uhr wäre es denn losgegangen, ca. 8 Stunden Aufenthalt auf dem Boot

Doch nicht gemacht!

Häufig findet man in Spanien solche Geräte

Auf unsere Rundtour besuchten wir dann das Aquarium

Über 10.000 Meerestiere sollen sich in den 18 Becken tummeln.

Und ein Seepferdchen

Und Krebse und Hummer

In einem großen Becken waren aus meiner Sicht zu viele Meerestiere untergebracht. Die Tiere wurden gerade gefüttert und so beobachteten wir diesen Vorgang wie die Fische sich hier verhielten.

Aber auch wir würden beobachtete

Was wollte er uns wohl sagen?

Wir könnte mit ihm nicht kommunizieren, so schwamm er wieder davon

Die Muschelbänke bestehen aus Holz und haben bis zu 500 Seilen, die 10 bis 15 m tief im Wasser hängen. Die Muschelbrut wird mit Netzen an die Seile fixiert. Nach 5 Monaten haben sie ihr Gewicht verzehnfacht und ein Seil hat dann ein Gewicht von 200 kg. Die Fischerboote, siehe Bild oben, haben deshalb einen Schiffskran an Bord
Hier ein Seil

Und hier die Bänke auf See

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Santiago de Compostela

Die Kathedrale mit dem vermeintlichen Grab des Apostels Jakobus macht diese Stadt zum wichtigsten Wallfahrtsziel in Spanien.
Den Campingplatz in der Stadt hatten wir telefonisch gebucht. Die Fahrzeugen standen, wie erwartet, eng beieinander.

Mit dem Fahrrad ging es dann in die Altstadt. Nicht nur unser Fahrradnavi, sondern auch die vielen Pilger wiesen uns den Weg zur Kathedrale

Auch das Symbol Pilgerweg war hilfreich

Zuerst begrüßte uns einer der 74 m hohen Türme der Kathedrale

Die Barockfassade der Kathedrale wurde von 1738 bis 1747 erbaut.

Wir versuchten über das Hauptportal in die Kirche zu gelangen

Es ging die Treppen hinauf, aber ein Zugang in die Kirche war nicht möglic

In dem der Kathredale gegenüberliegendem Gebäude -Pazo de Raxoi- ist heute die Regierung von Galicien untergebracht.

Auf dem Praza do Obradoiro gab es denn auch allerhand zu kaufen

Die Altstadt besitzt unzählige kleine und größere Kirchen

Mit einer Detailaufnahme

Über das Hauptportal sind wir nicht in die Kathedrale gekommen, bei dem Seiteneingang hatte sich eine sehr lange Warteschlange gebildet

Es war wohl gerade die Pilgermesse und damit kein Zugang zur Kathredale möglich.
So gingen wir die Rua do Vilar entlang … mit vielen Geschäften

… und dem Büro, in dem die Pilger ihre Urkunde erhalten, auch hier bildete sich eine sehr lange Warteschlange

… und es war viel Hektik in der Stadt

Wir fanden einen Platz im ehrwürdigen Café Casino, um uns zu stärken

Nun ging es zur Kathedrale zurück

ohne zu warten ging es in die Kathedrale.
97 m lang ist das dreischiffrige Langhaus, das Querhaus ist 65m. Viele Rundbögen tragen das 24 m Höhe Gewölbe.

Magischer Anziehungspunkt der Pilgerkirche bildet der bühnenhaft inszenierte, reichhaltig mit Gold beladene Hauptaltar

Im Zentrum des Altars thront der heilige Jakobus als Skulptur mit viel Silber und Edelsteinen.

Der erfolgreiche Abschluss einer Pilgertour ist es nun den heiligen Jakobus zu umarmen und auf die Schulter zu küssen.

Über eine Treppe hinter dem Portal kann man an den Apostel herantreten. Natürlich war dies nur über eine lange Warteschlange möglich

Der Zugang zum hinteren Teil des Altars

Der Weg nach oben zum Apostel .. eingebettet in Gold

Ich habe Jakobus nur umarmt.

Und dann ging es noch in die Krypta. Hier sollen die Gebeine von Jakobus liegen. Darüber wird aber kräftig gestritten.

Hier nun noch zwei Bilder aus der Kathedrale

und

Im Mittelalter diente rundumlaufende Empöre den Pilgern als Schlafplätze. Gegen die Ausdünstungen der Pilgenmassen wurde ein 53 kg schweres Weihrauchfass im Vierung aufgehängt. 8 Männer setzten denn diesen tiraboleiro mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 km in Bewegung, jetzt natürlich nur noch an Festtagen

Wir gingen dann noch ein zweites Mal um die Kathredale

Diese Stadt liegt in einer sehr regenreichen Region. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Regen greift natürlich Bausubstanz an

Hier ein Vergleich -saniert & nicht saniert

Die Pilgerstadt ist natürlich auch eine Touristenstadt .. mit Showeinlagen

Dann ging es mit dem Fahrrad durch Gassen der Altstadt zum Campingplatz zurück.

Für eine Weile lauschten wir den spanischen Studenten, die hier wohl für Essen & Bier aufspielen

….
Die elektrische Zahnbürste hat den Geist aufgeben, Mitbringsel waren auch noch nicht richtig gekauft. Deshalb ging es in das Einkaufszentrum

…und das Eisjoghurt für 3,50 Euro mit den Zutaten war einfach super!

Ja, und wie geht es nun auf dieser Tour für uns weiter?

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