freiberuflicher Dolmetscher als Beruf

Da Dolmetscher vor allem auf dem Gebiet der mündlichen Übersetzungen tätig sind, müssen sie über eine rasche Auffassungsgabe verfügen.

Sie müssen auch kompakte Texte, beziehungsweise längere Sätze, schon beim ersten Hören erfassen und in die andere Sprache übersetzen können.
Um den Text inhaltlich richtig wiedergeben zu können, müssen sie natürlich auch ein gutes Gedächtnis haben, sie sollten sich auch längere Abschnitte merken können.

Für Dolmetscher gilt das Gleiche, wie auch für den Übersetzer.
Er muss sich mit häufig verwendeten Fachtermini auskennen, was besonders dann gilt, wenn er sich auf einen bestimmten Bereich spezialisiert hat. Oft werden Dolmetscher generell von einem Unternehmen engagiert, um zum Beispiel Vertragsverhandlungen mit ausländischen Partnern beizuwohnen und die Gesprächsinhalten zu übersetzen.
Ein professioneller Dolmetscher muss sämtliche Informationen vertraulich behandeln, ein Dritter darf nur mit der Erlaubnis des Auftraggebers etwas von den Gesprächsinhalten erfahren.

Wird ein Dolmetscher als Konsekutivdolmetscher angestellt, muss er also zum Beispiel bei Konferenzen und Tagungen längere Gesprächstexte über ein kleines Mikrofon übersetzt an die anderen Teilnehmer weiterleiten, so muss er die Kenntnis von Symbolschriften nachweisen. Ohne dieses Wissen ist ein professionelles Arbeiten in dem Falle kaum möglich.

Natürlich muss ein Dolmetscher gut mit Menschen umgehen können, er muss Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen in die Belange seiner Auftraggeber und der Menschen, für die er dolmetschen soll, besitzen. Der Dolmetscher sollte aber auch in der Lage sein, anhand eines einmal gehörten Textes dessen Intention zu erkennen und die gewünschte Wirkung auch in der Übersetzung beizubehalten. Dolmetscher müssen ein Gefühl für die Sprache haben, in die sie übersetzen sollen, müssen aber auch die Ausgangssprache für die Übersetzung perfekt beherrschen.

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