Versicherungen für Freiberufler

Bei Versicherungen für Künstler und Publizisten gelten besondere Regeln. Für Freiberufler dieser Gruppe führt die Künstlersozialkasse (KSK) die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge ab.
Schauspieler, Journalisten und Maler zahlen in diesem speziellen Fall wie andere Angestellte nur die Hälfte der Beiträge. Alle übrigen Freiberufler müssen wie Selbstständige jedes anderen Berufes alleine für ihre finanzielle Absicherung sorgen.

Die wesentlichen Risiken eines Freiberuflers sind mit der Berufsunfähigkeitsversicherung und einer guten Altersvorsorge abzudecken.

Selbst ein durchschnittlicher Angestellter wird heute bei der Unterzeichnung seines Arbeitsvertrages darauf hingewiesen, dass er sich über die staatliche Rente hinaus um eine Privatrente kümmern sollte.

Umso wichtiger also, dass gerade der Freiberufler Vorsorge trifft.

Vorrang haben die Krankenversicherung, Pflegezusatzversicherung, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Besonders wichtig ist die Berufsunfähigkeitsrente.
Bei der Krankenversicherung muss der Freiberufler darauf achten, dass ein Krankenhausaufenthalt und Nachsorge von der Kasse übernommen werden.

Geklärt werden sollten die zahnärztliche Versorgung und der Verdienstausfall im Krankheitsfall. Häufig sind für Freiberufler die privaten Krankenversicherungen die preiswertere Alternative, dies hängt ganz vom Eintrittsalter ab. Manchmal reicht schon eine Zusatzversicherung, um alles abzudecken. Eine Risikolebensversicherung macht Sinn, um seinen Partner oder bestimmte Finanzierungen abzusichern.

Sein Hauptaugenmerk sollte ein Freiberufler auf die Altersvorsorge richten.
Eine gute Absicherung erzielt man mit eine privaten Rentenversicherung oder einer Kapital-Lebensversicherung. Wer Hauseigentum besitzt, hat damit die beste Altersvorsorge.

Nicht zu vergessen ist die Unfallversicherung.
Alle zusätzlichen privaten Versicherungen wie Hausrat hängen stark von den individuellen Lebensbedingungen ab.
Die Haftpflichtversicherung ist eine Notwendigkeit, doch ob eine Rechtschutzversicherung auch gebraucht wird, muss jeder nach Selbsteinschätzung entscheiden.
Da Versicherungen hohe Kosten verursachen können und Aufwand und Nutzen nicht immer in Relation zueinander stehen, sollte man sich als Freiberufler auch vor einer Überversicherung schützen.

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