1.1 Süditalien-Tour 2014

Am 8. April ging es auf nach Süditalien und zwar über Oberschleißheim – Besuch bei Annemarie und Besuch bei Helmut ins Innsbruck.

Eigentlich haben wir uns den Italien-Urlaub so vorgestellt, wie das nebenstehende Bild zeigt.

Viel Sonne, selten Regen, angenehme Temperaturen.

Es war aber völlig anders. Viele Regentage, ganz wenige Sonnentage und kalt, so dass wir die Heizung im Wohnmobil häufig abends einschalten müssten.

Die ersten 3 Wochen unserer Italientour waren wir mit Anita und Günther unterwegs. Abends wurde häufig Doppelkopf gespielt oder ausgiebig geklönt.

Da das Wetter nun wirklich nicht besser wurde, haben wir uns zu Viert ein Auto gemietet, um von unserem Standort die Gegend zu erkunden.

Blick von unserem Campingplatz auf Vieste:

1. Tag mit dem Leihauto

Heute wollen wir die südliche Küste von Vieste nach Mattinata fahren. Hier gibt es lauschige Buchten und viele Grotten, die man per Boot oder zu Fuß erreichen kann. Doch zuerst fahren wir durch Vieste und stoppen vor dem Stadt-Wahrzeichen Pizzomunno = Spitze der Welt.

Wir stoppen in einer Parklücke und genießen den schönen Blick auf den Strand vor der Stadt Vieste.

Immer wieder stoppen wir, um die atemberaubend schöne Küste mit dem türkisgrünen Meer zu bewundern.

Der Gargano wird auch als Heiliger Berg bezeichnet, denn er war Kreuzungspunkt verschiedener Pilgerwege.

Wir besuchten deshalb den Ort Sant’Angelo, der mit der Erscheinung des Erzengels Michael in einer Grotte eng verbunden ist.

Die Höhle soll schon zur griechischen Zeit als Orakelort gedient haben. Hier hat auch Pater Pio gewirkt, der einer der populärsten Heiligen in ganz Italien ist.

Doch bevor wir die heilige Städte bzw. die Kirche besucht haben, ging es in ein Restaurant, welches rundum mit vielen Engeln geschmückt war.

Hier der Eingangsbereich in die Grotte

Viele Danksagungen wurden auch durch Bilder ausgedrückt. Hier ein kleiner Auszug:

Danksagungen


2.Tag mit dem Leihauto

Heute geht es mit dem Leihauto in den italienischen Nationalpark Foresto Umbra. Es handelt sich um einen ca. 11.000 ha großen Wald mit hohen Bäumen.


Im Besucherzentrum haben wir dann das kleine Museum besucht, in dem die Reptilien sowie die Vögel dieser Region zu sehen sind.



Abends ging es dann in das Restaurant Al Trabucco da Mimi. Das ungewöhnliche Restaurant liegt östlich von Peschici. Hier wird der Fisch, wie auch an vielen anderen Orten dieser Küste mit dem Trabucco gefangen. Hier die Fischfanganlage des Lokals.

Bei schönem Wetter ein idealer Ort, um draußen gut zu essen und die Landschaft zu genießen.

Wir mussten aufgrund der Kälte im Restaurant den frisch zu bereiteten Fisch verspeisen.

Nachdem die Rechnung bezahlt war, fragte ich nach einem Modell und Erklärungen zum Trabucco.

Hier das Modell.

3.Tag mit dem Leihauto

Heute sind wir mit dem Leihauto die nördliche Küstenstrecke von Vieste nach Peschici gefahren.

Die Stadt Peschici ist auf einer Felsspitze, die sich in das Meer hineinschiebt, gebaut. Hier ein paar Bilder von unserem Stadtrundgang.

Auf dem obigen Bild sieht man Anita und Günther schnellen Schrittes in Richtung Marina gehen. Beide haben jahrelang mit ihrem eigenen Boot im Mittelmeer gesegelt und kannten natürlich viele Marines.

Was gibt es nun alles in einer fremden Stadt zu sehen?

Der Schutzpatron der Segler.

Und

Und ein aufgemaltes Fenster oder vielleicht eine aufgemalte Tür oder beides??

Als Schutz gegen den Rost oder …

Abends ging es dann noch einmal nach Vieste. Auch hier war die Marina wieder sehr gefragt.

Hier erklärt der Segler einer Münchnerin die verschiedenen Segelbootklassen.

Abends ging es dann vor dem Restaurantbesuch noch durch die Stadt.

Der barocke Turm der Cattedrale S. Maria  Oreta.


Nun geht es weiter, um Apulien weiter zu erkunden.

Hier der Augenblick unsere Abreise vom Campingplatz in Vieste.

Gisela stimmt noch einmal die Route zum Castel del Monte mit Günther ab.

Das Castle del Monte wurde vom Stauferkaiser Friedrich II im Mittelalter gebaut. Es ist heute UNESCO Kulturerbe.

Das Gebäude hat eine achteckige Form und besteht aus zwei Etagen. Baumaterial für das Eingangsportal ist der heimische Korallenschotter.  Warum Friedrich dieses Castle baute ist immer noch unklar. Es gibt kein Schlossgarten und keine wirksamen Verteidigungsanlagen. Nutzte er die Anlage für seine Falken?


Hier das Eingangsportal im Detail.

Der Blick vom Castle zeigt das wunderschöne Umland.

Nach der Besichtigung fuhren Anita und Günther gen Norden nach Neapel / Rom/ Florenz weiter, wir setzten unsere Apulien-Tour gen Süden fort. Die Zeit mit unseren Wohnmobil-Freunden war sehr angenehm, wir werden wohl sicherlich noch weitere Reisen gemeinsam machen.

Hier geht es weiter mit unserem 2. Bericht.

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