Radtour um Loch Tummel

Heute soll eigentlich eine Ruhetag sein. Trotzdem starte ich eine Radtour um den Loch Tummel.

Hier meine Tour ohne Gisela.

Die obige Karte habe ich zur Orientierung mitgenommen. Zuerst ging es Richtung Tummel Bridge. Hier ein Blick von der Straße 88019 auf Loch Tummel.

Die Strecke war auch für Fahrradfahrer wie eine Achterbahn mit vielen blind summit.

Bei derartigen Straßenmarkierungen wird es auch für Radfahrer gefährlich.

Auf dem Weg kam ich an zwei großen Wasserkraftwerken vorbei.

Wasserkraftwerke

Aus zahlreichen Flüssen und Lochs weiter im Norden wird das Wasser zu diesen Anlagen befördert.

Der Strom versorgt die Städte wie Glasgow und Stirling mit elektrischer Energie. Hier die Umspannstation.

Nun geht es den südlichen Teil des Lochs entlang.

Fast alle schottischen Kirchen sind Ruinen, doch diese Dorfkirche nicht.

Nur wenige Bauern liegen hier begraben.

Hier an diesem Seil habe ich die Dorfkirche-Glocke geläutet und sofort aufgehört, als zufällig ein Jeep vorbeikam.

Per Telefon versuchte ich Gisela auf der gegenüberliegenden Seite des Sees auf mich aufmerksam zu machen.

 

Vergebens … der schottische Roman über die Highlander war wohl zu spannend.

Den Fotoapparat einmal als Fernglas benutzt.

Hier nun zwei Aufnahmen von der Südseite des Sees.

Wunderschöne Reflexionen.

Auf der Strecke von Tummel Bridge entlang der ca. 10 km langen Südstrecke sind mir ein Jeep, ein BMW sowie zwei Radfahrer entgegengekommen. Die Straße braucht deshalb keine Mittelmarkierungen oder Verkehrsschilder.

Zwei Hängebrücken wurden passiert.

Und die zweite.

Dann ging es in die Touristenstadt Pitlochry.

Wie immer in Schottland, eines der schönsten Gebäude besitzt die Bank. Die Einheimischen fahren hier natürlich einen Jeep.

Die Geschäfte sind hier sehr konservativ gestaltet. Die Damenmode ist wohl nur hier, nicht aber in anderen westlichen Ländern zu verkaufen.

Ein Golfshop und eine Drogerie. Konnte ich etwas käuflich erwerben? 

Ein Restaurant mit viel Tradition …

Und eine besondere Garderobe des Obers.

Ich habe mir ein Sandwich und ein Stachelbeertortenstück gekauft bevor es auf die Heimreise ging.

Hier überquere ich den River Gerry.

 

 

Die Fahrrad-Batterie ist fast zu 100 Prozent entleert, als ich am Queen’s View ankam.

Aber ich durfte hier im Detail einem Engländer mein Elektrofahrrad erklären. Mein technisches Englisch ist halt ganz gut.

Nun meine Frage an die Leser dieses Artikels.

Wieviele km habe ich an jenem Tage auf dieser engen und kurvenreichen Strecke absolviert?

Wer die passende Antwort gibt, erhält ein besonderes Mitbringsel aus Schottland. 

Antworten erbeten an info@lektorat.de.

 

 

 

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Balmoral Castle und Sterling

Heute steht ein weiteres Schloß auf der Liste: Balmoral Castle

Hier machen die Royals jeden Herbst ihren Urlaub. Im Jahre 1855 wurde das Schloß fertig gestellt.

Das Schloß ist von etlichen Wäldern umgeben, denn es geht hier im Herbst zur königlichen Jagd.

Hier wird den Tieren nach der Jagd das Fell abgezogen.

Und hier das königliche Schloß.

Mit dem Audioguide ging es wieder über das Gelände.

Der einzige Monat, an dem nachts hier kein Frost möglich ist, ist der August. Da muss der Gärtner allerhand Tricks haben, um das Gemüse und andere Pflanzen richtig zu züchten.

Im Gewächshaus werden dann die Blumen für den Herbstbesuch der Königin zur rechten Zeit gepflanzt.

Beim Schachspiel wären unten die beiden Türme und die obigen Türme wären die Läufer.

Als einziger Raum war der Ballraum zu besichtigen, weitere Räume waren für das Publikum nicht zugänglich. Fotografieren war natürlich im Ballsaal verboten, trotzdem hier ein Bild.

Zurück ging es wieder ca. 1 km durch die herrliche Parkanlage mit den alten Bäumen.

Und über den Fluss Dee zum Parkplatz.

Kaum haben wir die ausgedehnten königlichen Jagdreviere verlassen, ist kein Wald mehr vorhanden. Stattdessen fahren wir etliche km durch eine kahle Landschaft, wie dieses Bild verdeutlicht.

Unser nächstes Ziel ist: Queen’s View

Königin Victoria genoss um 1866 stets diesen herrlichen Blick auf das baumgesäumte, liebliche Loch Tummel. Hier der Blick.

Queen viel

Wir nutzen die Chance auf dem nahegelegenen bäuerlichen Campingplatz für zwei Tage Rast zu machen.

Die Abendsonne beleuchtete die Schönheit dieser Landschaft ganz besonders gut.

Wir beobachteten wie auf der gegenüberliegenden Seeseite die Kühe sich im Wasser ein wenig abkühlten.

So einen großen Schatten von meiner Person habe ich noch nie fotografieren können.

Zweimal konnten wir morgens bei herrlichem Wetter hier frühstücken. Frühstückstisch IST erst zum Teil gedeckt, denn es gibt noch …

Jeden Morgen bewegten sich ca. 100 Enten in einer Linie dem See entlang.

Hier ein Auszug des Konvois.

……

Stirling

Mit dem Fahrrad geht es ca. 5 km durch Sterling steil bergauf zum Castle. In diesem Ort steckt so viel schottische und englische Geschichte von Königen und Schlachten, so dass ich hierauf gar nicht im Detail eingehen kann.

Wer dieses Schloss besitzt, besitzt auch Schottland, denn diese befestigte Burganlage liegt exakt an der Grenze zwischen den Lowlands und den Highlands. Im Umland befinden sich 15 Schlachtfelder mit den entsprechenden Denkmälern.

Hier ein Auszug aus den Besitzverhältnissen des Schlosses.

Wie bekämpft und verteidigt man diese Festung.

Diese Seite ist nicht zu bezwingen.

Hier über die Toranlage wäre ein Angriff möglich.

König James der IV residierte hier mit seinem Personal und Getreuen.

Ca. 500 Menschen fanden hier in dieser königlichen Halle Platz. 

Vier große Kamine und die besondere Dachkonstruktion kennzeichnen diese Raum.

Aber auch der königliche Palast mit seinen großen Räumen kann sich mit anderen damaligen europäischen königlichen Schlössern vergleichen lassen. Hier der Schlafraum der Königin.

oder der Empfangs- und Aufenthaltsraum der Königin.

Drüben auf dem Hügel standen einst die Schotten und bekämpften diese Burg mit Geschützen.

Einmal haben die Schotten beeindruckend gegen die Briten gewonnen. Dies war in der Schlacht von Bannockburn. 8.000 Schotten besiegten damals ca. 20.000 Briten. Diese taktische Meisterleistung vollbrachte der Schotte Robert the Bruce, der hier zu sehen ist.

Dann haben wir uns ein schönes Restaurant im Freien gesucht. Wie immer war die Empfehlung unseres Reiseführers gut.

Doch vorher mussten wir mit dem Fahrrad durch Stirling fahren … Und zwar auf der linken Straßenseite!

 

  

 

 

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Whisky- und Castle-Trail

Heute fahren wir den Whisky-Trail und wollen in Dufftown, in der sieben Destillerien Whisky produzieren, den unangefochtenen Marktführer, die Glenfiddich Distillery besichtigen.

Der Mahlvorgang

Die gemalzte Gerste wird zunächst durch umfangreiche Kontrollen auf ihre Qualität geprüft. Der Mahlvorgang beginnt mit dem Entfernen der Kleie und Malzstaub. Um einen Maischebottich zu füllen, müssen ca. 5 Tonnen Gerste gemahlen werden.

Das Einmaischen

In diesem Gefäß wird der gemahlene Malt mit heißem Wasser vermischt. Die Wasserquelle ist hier von besonderer Bedeutung für den Geschmacknd und die Qualtät des Whiskys. Das Einmaischen dauert sechs Stunden. Durch diesen Vorgang wird eine zuckrige Flüssigkeit hergestellt, die Würze. Die abgekühlte Würze wird dem Gärungsvorgang zugeführt.

Die Fermentierung

Hier wird die zuckrige Würze in riesigen hölzernen Gefäßen namens Washbacks gepumpt. Hier wird die Hefe zugeführt und damit beginnt die Gärung, indem Zucker in Alkohol umgewandelt wird. Die Fermentierung dauert 46 Stunden.

Die Destillation

Die Destillation findet in zwei Vorgängen statt. Die Erhitzung erfolgt durch Wasserdampf, also keine offene Flamme, denn Alkohol ist bekanntlich extrem gut brennbar. JedetDestilliervorgang dauert 6 Stunden.

Bevor es an das Probieren geht, werden wir durch ein Lagerhaus geführt. Die destillierte Spirituose wird in hölzernen Fässern gesammelt und für etliche Jahre darin gelagert.

In dem Lager durfte nicht fotografiert werden, aber wir durften an drei unterschiedlichen Fässern schnuppern. Durch die Holzfässer verdunstet über die Jahre so aller Hand Alkohol, womit der Zoll erst bei der Abfüllung tätig wird.

Hier die Probegläser mit den 12- und 15 Jahre altem Whisky, den wir probieren durften.

Im Shop gab es dann besondere Angebot. sollten wir diese Föasche für 100,99 Pfund kaufen?

Nachdem wir unsere Flasche Whisky gekauft haben (es gibt auch kleinere Flaschen), ging es weiter den Whisky-Trail entlang zur zweiten Destillerie.

Nun ging es zur ältesten Destellerie, der Strathisla Distillery, die  1786 gegründet wurde.

Das Ensemble aus Zwillingspagodenrmen und die kleinen Bruchsteinhäuser kennzeichnen derartige Gebäude. 

Die Anlage war derzeit nicht in Betrieb und nicht so modern wie die Erste.

Aber hier durften wir von der Eingangstür aus, eine Aufnahme in das Lager machen.

wir mußten mit dem Wohnmobil noch zum nächsten Campingplatz, deshalb habe ich nur den Chivas Regal 18 Jahre probiert, und die anderen meinem deutschen Nachbarn rübergeschoben.

Mit dem Deutschen Ehepaar saßen wir dann noch recht lange in der Launch mit dem Old World Charme.

 

Wir schafften es doch noch einen Campingplatz zu finden.

……

Heute fahren wir den Castle-Trail.

Zuerst haben wir uns das Castle Fraser ausgesucht.

Dieses Dee-Schloss sieht von jeder Seite anders aus.

Über einen langen, baumgesäumten Zufahrtsweg sieht man das Hauptgebäude von 1575 sowiedie beiden niedrigeren Wirtschaftsgebäude von 1636.

 

 

Beim Weg zum Hauptflügel des Schlosses ist uns dieses Ungeheuer entgegen gekommen. Mein Schuss war gut!

Wir waren die einzigen Besucher während der nächsten zwei Stunden, keine Busse oder andere Besucher waren hier vor Ort.

So konnten wir uns in aller Ruhe die einzelnen Räume anschauen und die entsprechenden Informationen dazu lesen.

Hier das grüne Schlafzimmer. Die Wiege wurde von der Burgherrin, die 12 Kinder zur Welt brachte, intensiv genutzt.

Die fünf Stockwerke waren gut über die Holztreppe zu erreichen.

Jeder Raum war fotografierenswert.

Und die vielen Details, wie hier der Türrahmen und …

Endlich sind wir oben angekommen. Welch Glück, die Sonne scheint.

Der Blick in den Innenhof.

In den Schlossteichen gibt es viele Frösche. In dem Shop fragte wir deshalb nach einem Becher mit einem innenliegenden Frosch. Wieder eine gutes Mitbringsel?

Nun geht es weiter zum nächsten Schloß.

Craigievar Castle

Keine Heizung und kein fliesenden Wasser in dem Castle im Baronialstil

William Forbes, dessen Spitzname Danzig Willie war, bewohnte dieses Schloß bis zu seinem Tode im Jahre 1627. er kaufte das  Schloß aus seinem Vermögen im Ostseehandel. Innen durfte, wie so häufig nicht fotografiert werden, doch vom Turm aus war ein Foto erlaubt.

Immer wieder die alten Bäume in Park.

Drum Castle

Es verblieb hier nur noch ca. eine Stunde um dieses Schloß zu besichtigen.

Auch Heerwürmern viele Treppen bestiegen, um eine Aufnahme über die Schlossdächer in den Park zu machen.

 Es wurden von den Schlössern die entsprechenden Tourguides gekauft, um alles noch einmal nachlesen zu können.

Erschöpft suchten wir dann den nächsten Campingplatz auf.

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Zentrales Highland

Nun geht es zurück auf das schottische Festland. Die Überfahrt ist ein wenig kippelig. Wir beobachten den Seegang an dem Auf und Ab und ab der Reling in Bezug auf die Rückenlinie der Berge.

Nun geht es weiter auf der Nordsee-Seite gen Süden in die Zentralen Highlands.

Der erste Stopp soll im kleinen Städtchen Helmsdale sein, da hier der Reiseführer ein interessantes Museum über die Highlands nennt. Leider war es aber doch nicht so informativ wie erwartet.

Das schottische Sozial- und Wirtschaftssystem in den Highlands gründete sich auf über 160 Clans, die räumlich getrennt in den Hochlandtälern lebten und von Gerste, Hafer und Kartoffeln lebten sowie die schwarzen Rinder züchteten. Das Land befand sich in Gemeinbesitz des Clans. Als es 1707 zur Vereinigung mit England kam, wehrten sich die Hochlandsclans energisch gegen die Union und unterstützten den schottischen Prince Charles.

Nach der vernichtenden Niederlage bei Culloden wurde das Clansystem verboten.

Die Profitgier der Grundbesitzer führte zur Umstellung der Landwirtschaft auf großflächige Schafwirtschaft. Hierfür wurden nur noch wenige Bauern benötigt. Die Zeit der Highland Clearances begann, die Menschen wurde um- und ausgesiedelt. Dies führte zur Entvölkerung des Hochlandes.

…..

Wir bestaunten die Geschäfte der Hauptstraße in Helmsdale, insbesondere die Schaufenster der Geschäfte.

Schweine in allen Varianten.

Der Gemischtwarenladen.

Hier ist die Zeit tatsächlich stehen geblieben.

Es gab dann wieder Fish and Chips, hier in diesem Restaurant am  Take Away-Tresen gekauft.

….

Heute wollen wir uns das Schloß Dunrobin anschauen.

Doch vorher müssen wir wieder über eine schmale Brücke den Campingplatz verlassen.

Es ist heute kein so sonniger Tag, das Schloss Dunrobin ist aus der Ferne kaum zu erkennen.

 

Mindestens 200 Besucher sind schon vor uns im Schloss, wie man an den Bussen erkennen kann.

Die Herzöge von Sutherland lebten hier im Dunrobin Castle, welches auf das 13. Jahrhundert zurückgeht.

Ihre Untertanen, die wenigen, die nach den Vertreibungen (Clearances) noch übrig waren, hassten den Herzog, da er seine Leute gnadenlos auspresste.

Es durfte im Schloss nicht fotografiert werden, Kameras und Wächter und vielleicht auch dieses Wildtier kontrollierten dies intensiv.

 Aber mein schottisches Englisch ist ja so schlecht, so dass ich dieses Verbot nicht so ganz verstanden habe.

Hier das Esszimmer der Herrschaften.

Esszimmer

Und im Wohnzimmer standen französische Möbel, wohl im Louis.XV-Stil sowie viele kostbare Gemälde und Teppiche hingen an den Wänden.

Und wieder ein herrlich konzipierter englischer Garten mit Blick auf das Meer.

Und ein Kinderzimmer, welches als Vorlage für andere dienen könnte?

Und der Nähraum

Sowie die moderne Kommunikationsanlage für den Butler. Hier sieht man sehr gut, wie viele Räume dieses Schloß hat.

Ja, dann ging es in das Schlosscafe. Gisela mag immer sehr gerne etwas Einheimisches essen. Diesmal war es mit Hafergrütze zusammengemuste Schafsinnereien – Haggis. Naja – war ihr Kommentar, und am liebsten hätte sie danach einen Schnaps getrunken.

Für Techniker unter uns: Die Herrschaften waren hier immer auf dem neuesten Stand, wie an dieser dampfbetriebenen Feuerlöschanlage zu sehen ist. 

Und nun zum Schluss noch einige Bilder für die Oldtimer-Freunde und Heiratswilligen.

Für das Brautpaar.

Sowie Anregungen für die Hochzeitsgardrobe.

Auch für die Kleinsten der Familie.

Heute ist nun der erste Regentag für uns in Schottland, wie ein Blick aus dem Wohnmobil dokumentiert.

…….

Heute soll es auf das Schlachtfeld von Culloden gehen.

Hier haben sich am 16. April 1746 die britischen Regierungstruppen des hannoveranischen englischen Königs Georg II. mit den Highländern, die wieder einen schottischen Stuart auf dem Thron haben wollten, eine dramatische Schlacht geliefert – die Roten gegen die Blauen. Die Schotten hofften immer auf die Unterstützung der Franzosen.

Prinz Charles führte die schottische Armee, die Jacobiter, an. 

Er verlor die Schlacht hier im Moor von Culloden.

1.500 Soldaten der Jacobiter starben hier im Moor, sie waren erschöpft von den Märschen davor und waren aufgrund der sumpfigen Landschaft nicht so flexibel wie die in zwei Fronten stehenden Regierungstruppen, von denen nur ca. 50 starben.

Hier die Verteidigungslinie der Regierungstruppen. Hier standen 20 Geschütze, die eine Reichweite von 500 m hatten bei einer Schussfolge von einer Kugel pro Minute.

Ein Audioguide mit Display und in deutscher Sprache führte uns über das Schlachtfeld.

Hier wohnte die Familie Cameron, direkt am Schlachtfeld. In diesem Haus wurden die britischen Verletzten versorgt, die verletzten gegnerischen Soldaten wurden auf dem Schlachtfeld einfach ermordet, so war die damalige Zeit.

Im Museumsshop gab es diesmal nichts für uns zu kaufen, den Briten hier konnten wir nicht mitnehmen.

Der Besichtigungstag war noch nicht ganz geschafft, das Wetter war gut, so entschlossen wir uns, Fort George zu besichtigen.

Die Briten hatten nun nach der Schlacht hier in Schottland die Macht übernommen und bauten diese Festung für ihre Soldaten.

Dieser Festungsgraben sollte im Falle eines Angriffs geflutet werden, es stellte sich dann heraus, dass das aber nur bei Flut klappte und nicht bei Ebbe.

Die Königshäuser in Europa waren ja immer irgendwie miteinander verwandt. So sieht man beispielsweise das Hannoveraner Pferd im 2. Quadranten dieses Wappens.

Wir haben die klare Architektur der Gebäude bewundert, in denen heute noch britische Soldaten wohnen und arbeiten.

Am äußersten Festungspunkt standen die Geschütze der damaligen Zeit, mit denen das Gebiet, aber insbesondere Inverness vor französischen Schiffen geschützt werden sollte.

Aber dieses Fort wurde nie angegriffen, so war es eine nicht rentable militärische Investition für die Briten. 

Als letztes Gebäude wurde die Kirche gebaut.

Für die 2.000 Soldaten war der Gottesbesuch eine Pflicht. Viele haben dabei sicherlich immer den Engel mit dem Dudelsack angeschaut.

Ja, und dann ging es noch in das Miltärmuseum. 

Viele Gemälde, Waffen …

Viel Tradition …

Ja, und dann ist uns noch ein Black Watch der heutigen Zeit begegnet.

Damals steckte der Offizier seinen Brief an die Heimat hier herein.

Heute geht es anders. Hier stehen im Fort drei englische Telefonzellen, wobei die in der Mitte am stärksten benutzt wird, dies sieht man an der abgestoßenen Farbe am unteren Bereich der Tür, denn sie bietet vieles: e-Mail, Text und phone.

Auch in dieser Gegend gibt es wieder Steinkreise zu bewundern. Diesmal Grabstellen von ca. 1.000 Jahre v. C.

Hier zwei Bilder von diesem Besuch, wobei Steine des äußeren Kreises schon auf der anderen Straßenseite stehen.

Immer wieder sehen wir derartige Zugänge in Metall- oder Holzausführung in den geschütztn Bereich, sie sollen jeweils Schafe oder Wild draußen oder drinnen halten.

 drei Besichtigungsorte an einem Tag, dass ist für einen Ruheständler schon ein wenig Stress.

Deshalb haben wir am nächsten Tag nur ein Ziel: Findhorn

1962 gründeten Peter Caddy und Dorothy Maclean eine New Age Gemeinde, die ein spirituelles Leben mit Gott und der Natur zum Ziel hat. 

Hier die erste Unterkunft: eine Wohnwagenbehausung mit Gärten.

Hier im Garten.  wachsen die Pflanzen ohne Dünger, ständiger Kampf mit den Schnecken, aber ein sehr schönes Gartentor.

Listen = höre auf die Natur.

Und hier der spirituelle Raum.

Hier das alte Zentrum der Gemeinschaft.

Alles ist hier liebevoll gestaltet, wie man am Gemeinschafts- und Theatergebäude erkennt.

Dann besuchen wir noch die neuen Häuser … Eco , Umwelt , Holzkonstruktionen, interessante Farben …

Lila Regenrinne passend zu den Blumen.

Im Shop wurden Kekse gekauft und keine esoterischen Büchern, die haben wir schon zu Hause massenhaft im Regal.

 

Morgen muss ich noch einmal diese einheimischen Kekse kaufen, bevor es dann auf den Whisky-Trail geht.

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Wildlife Bootstour

Von Gairloch aus konnten wir eine zweistündige Wildlife-Bootstour mitmachen. Eigentlich waren sämtliche Plätze für die Nachmitttagstour reserviert, aber vier Gäste erschienen nicht. Gut für uns!

Mit diesem kleinen Boot ging es denn los.

Boot

Zuerst erfolgte die Sicherheitshinweise durch den Kapitän, weiteres Personal war nicht an Bord, dafür aber ein kleines WC.

Hier ein Blick in den Steuerstand.

Es waren 9 Gäste an Bord, davon drei Italiener, Briten und wir als Deutsche.

Der Kapitän kannte die Namen der Meerestiere in allen gängigen Sprachen, also auch in Deutsch und Italienisch.

Ferner zeigte er die Tiere noch einmal auf einem Bild. Hier den Tümmler.

Tümmler haben wir gesehen, aber leider nicht auf das Foto bekommen, stattdessen viele Seehunde.

Auf dem Weg zum Hafen entdeckten wir Fischernetze, deren Funktion wir nicht so richtig verstanden.

Nun auf dieser Tour sehen wir ein Boot, welches derartige Netze verwendet.

Hier die Meerestiere, die hier vom Boden gefischt werden.

Viele Seevögel waren auf der Tour zu sehen.

So auch Kormorane

Immer wieder wurde mit oder auch ohne Fernglas nach Tieren Ausschau gehalten.

Aber auch die Bergkulisse war sehr beeindruckend.

 

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Orkneyinseln

Nur 1,5 Fährstunden trennen Orkney vom schottischen Festland.

Neben den neolithischen Denkmälern, Heiden- und Klippenwege, Kunsthandwerksläden gibt es viele Bauwerke aus den beiden Weltkriegen zu sehen.

Die Fähre war nicht ausgebucht.

Von Bord aus gab es wieder allerhand zu sehen. Hier ein typischer Leuchtturm in Scotland.

Betätigung der Winden nicht mit einem Elektoantrieb, wohl pneumatisch.

Die Küstenlandschaft schaut einwenig aus wie in Helogland … lange Anna.

Allerdings sehen die Häuser der Hafenstadt Stromness Grau in Grau aus, also fast ohne Farbe.

Zuerst haben wir uns die neolithischen Denkmäler angeschaut.

Vor 5.000 Jahren war hier zwischen Loch of Harray und Loch of Stennes das politische und kultische Zentrum der Insel.

Drei Steine markieren beim „Standing Stones of Stenness“ einen Kreis.

Von hier gingen wir einige Hundertmeter auf einem Wiesenweg zu den Barnhouse Neolithics Settlement

Hier das Haus Nummer 8 – das Versammlungs-/Ritualgebäude mit einem Feuerplatz vor dem Hauseingang, um von Fremden nicht überrascht zu werden

Dann ein normales Gebäude, dessen Mauern seit der Steinzeit stehen.

Nun geht es zum Visitercenter. Wir bekommen zum Glück dort noch einen Platz für die Besichtigungstour zum Grabhügel Maes Howe. 

Über einen engen 11 m langen Tunnel ging es dann in die doch recht große Grabkammer.

Die Steine sind ohne Mörtel sehr eng verfugt. Später wurden von den Wikingern viele Runen in die Steine geritzt. Der Führer übersetzte die Schrift.

Dies stellt eine der größten Runensammlungen überhaupt dar.

Ja, auch der Ausstieg aus dem Grabhügel war wieder sehr eng.

Es war denn wohl die letzte Besichtigungtour an diesem Tag.

Und zurück zum Parkplatz.

Es verbleibt noch Zeit für:

Ring of Brodgar

Von dem gewaltigen Steinkreis stehen noch 36 der 60 Monolithen, die von einem Erdwall und einem Graben umgeben sind.

Der Kreis hat einen Durchmesser von 110 m und ist um die 4000 Jahre alt.

Acht Mann, so haben jüngste Experimente herausgefunden, könnten mit Hilfe einer Holzrampe die Monolithen aufgerichtet haben.

Sie waren so hoch, dass sie fachmännisch gestützt werden mußten.

Gibt es in Schottland keine Kuhfrisöre?

………..

Heute wollen wir uns East-Mainland anschauen.

Hier sieht man eine Skizze, welchen Weg ein deutsches U-Boot im 2. Weltkrieg genommen hat, um ein großes britisches Kriegsschiff in Scapa Flow, dem im 1. und 2. Weltkrieg so wichtigen Marinestützpunkt auf Orkney, erfolgreich zu torpedieren.

 

Um zukünftig derartige Attacken zu verhindern, wurden mit großem Aufwand die Churchill Barriers gebaut, betondämme, mit denen man eine Vielzahl von Inseln verbunden hat. Gut für die jetzigen Touristen.

Hier eine Schnittzeichnung der Dämme.

Wer hat nun diese Dämme gebaut?

Italienische Kriegsgefangene wurden von Nordafrika nach Orkney gebracht, um hier für die Dämme zu arbeiten.

Kriegsgefangene haben sich dann aus zwei Baracken eine wunderschöne Kapelle gebaut.

Ein Zementarbeiter, ein Schmied, zwei Elektrikerund der Künstler / Maler Chiocchetti aus den Dolomiten sowie etliche Helfer schufen diese wunderschöne Kirche.

hier die zwei zusammengesetzten Baracken.

Der einzige Zugang zum Britischen Kriegshafen wurde durch Minenfelder und entsprechende Landgeschütze bewacht.

Ein schöner Spaziergang am Ufer entlang führte uns dann zu den wenig besuchten Befestigungsanlagen aus dem 2. Weltkrieg.

Auf Orkney leben viele Künstler, so fanden wir immer wieder kleine Geschäfte und Galerien, hier mit interessanten webteppichen.

Was macht das Wohnmobil nun vor einer Bauernscheune??

Der Farmer Ronnie Simison fand 1958 reichliche Fundstücke aus der Stein- und Bronzezeit.

Er sammelte die Stücke in seinem Haus. Nun erklären die Töchter und andere die einzelnen Fundstücke

nun geht es auf den 1.6 Meilenweg zu der steinzeitlichen grabanlage und der bronzezeitlichen Wohnstätte, die auch auf dieser Farm entdeckt worden waren.

Hier die Ruinen einer Unterkunft aus der Bronzezeit.

Nebenan dieser Container, den der Bauer als Unterkunft zwischen den Besichtigunggruppen genutzt hat.

Hier noch einmal die Info in englisch.

Auf dem Weg zum Steinzeit-Grabhügel waren wunderschöne Bänke einschließlich Blick.

Der Bauernhof ist schon weit entfernt.

Endlich geschafft … Die Grabkammer

In denn Grabkammern wurden 100 Schädel und viele Knochen gefunden.

Der Ein- und Ausstieg war aber ein wenig mühsam.

Ziehen …

Geschafft!

 

 

Nicht nur

Ein deutsches U-Boot?

Nein, nur ein Klippenvorsprung auf dem Rückweg zum Wohnmobil.

nun geht es zurück zum Campingplatz nach Kirkwall.

Hier noch einmal ein Damm.

Bevor man die Dämme gebaut hat, versenkte man Schiffe , um so eine erste Blockade herzustellen.

 …….    

Ca. 60.000 Besucher kommen von Kreuzfahrtschiffen auf diese Insel und besuchen meistens West-Mainland.

Hier treffen wir zahlreiche Busse und Touristen auf Skara Brae, einer 5000 Jahre alten Steinzeit-Siedlung.

Mehr Info auf Wikipedia.

Mehr Info in jedem Schottland-Reiseführer.

Hier das Gutshaus des Lords, auf dessen Grund diese Steinzeit-Siedlung gefunden wurde.

Im Eingang des Gutshauses ein typischer Orkneystuhl. Gibt es auch heute noch zu kaufen:  Zeit für die Hand-

Ferigung dieses Stuhls ca. 2 Wochen, Preis ca. 1.000 Euro. Ein Mitbringsel nach Deutschland?

Der Speiseraum.

Bibliothek mit Geheimfach.

Ein Tiger aus Indien.

Hier hatte der Gutsbesitzer schön seine Pächterunterlagen in Schubladen geordnet.

Links ein schönes Gemälde von den Klippen hier auf den Orkney.

Hier noch ein Bild über die damaligen Ausgrabungen.

Hier gibt es ein hochprozentiges Bier mit dem Namen Skull Splitter  (so hieß ein berühmter Wikinger), man sagt, dass man nach Genuss das Gefühl bekommt, dass der Schädel gespalten wird.

Man muss es mehr kauen als trinken. Sollen wir hier einige Flaschen mitbringen?

nachdem wir uns kurz die Brauerei angeschaut haben, ging es zum letzten Besichtigungsort zum brough of Birsay. Auch hier gibt es wieder eine Siedlung aus den Jahren um 1.200 v.c.

Diese besiedlungsanlage liegt auf einer Insel, die man nur zwei Stunden vor und maximal zwei Stunden nach Ebbe besuchen kann. Wir kamen bei Flut an.

Wir überbrückten die Zeit mit einem Spaziergang an der Küste entlang.

Es ging bis zur Bucht, die damals die Wikinger als Hafen benutzt haben.

Jetzt geht es auf Insel.

Von der Insel hat man einen schönen Blick auf West-Mainland.

Und Klippen, auf denen auch Verliebte nicht zu nah am Abgrund liegen sollten.

Jeder Fehltritt kann katastrophale Folgen haben.

Wieder zurück zum Wohnmobil

Nach Kirkwall über das Land.

…..

Heute geht es zum Shopping zu Fuß nach Kirkwall.

Um für Gisela ein wenig einzukaufen.

Zwischenzeitlich besuchte ich den Frisör … Bart schneiden für 6 Pfund.

Auch die Kirche von Kirkwall war sehenswert. 

Aber nun ist die Zeit auf den Orkneys abgelaufen und morgen geht es mit diesem Fahrzeug wieder auf das „Festland“ zurück.

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Nordwestküste von Schottland

Nun geht es von Gairloch weiter gen Norden.

Der Loch Ewe ist besonders tief und hat einen engen Zugang zum Meer.

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Deshalb waren im 2. Weltkrieg hier sehr viele britische U-Boote und Marineschiffe positioniert.

Es lagen hier damals so viele Marineschiffe, dass man von einem Ufer zum anderen über die Schiffe gehen konnte.

Weiter geht es entlang der Küste mit sehr schönen Stränden.

Wir sind immer wieder sehr begeistert von der schottischen Landschaft.

Abends sind wir dann in Ullapool, dem Zentrum der nordwestlichen Highlands, angekommen. Hier ein Blick aus der Ferne auf diese Hafenstadt.

Hier ein Blick auf den Hafen, von dem Fähren in die Äußeren Hybriden gehen.

Hafen Ullapool

Abends ging es in das Restaurant am Hafen, um  Fish and Chip zu essen.

Bestes Schellfischfilet in leichter Teighülle frittiert, mit hausgemachter Sauce Tartare, Erbsenpüree und hausgemachten Pommes frites – so sah es aus.

Auch hier wieder die typischen Häuser an der Hauptstraße.

Und so sehen die Häuser in der Nebenstraße aus.

Und das Nachbarhaus.

 

Und ein drittes typische Haus mit Blumen im Vorgarten.

 …….

Nun geht es am heutigen Tag ca. 220 km der Küste entlang, um am nächsten Tag die Fähre auf die Orkneyinseln zu bekommen.

Hier einige Bilder von der Küstentour, die häufiger auf einer einspurigen Strecke stattfand.

Mit Steigungen bis 20 Prozent meistert das Wohnmobil gut im 1. Gang.

Steigung

Hier wird Torf gestochen.

Torf

Ein  Canon …

Eine Teleaufnahme.

Einsamer Strand.

Hier wieder eine Ausweichstelle …

Und zum Schluss ein nicht amtliches Verkehrsschild.

Der nächste Bericht kommt dann von den Orkneyinseln.

 

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Fahrradtour an der Westküste

Heute ist ein wunderschöner sonniger Tag.

Gisela möchte den Blick vom und die Ruhe am Campingplatz genießen, der direkt am Atlantik liegt – am Loch Gairloch.

Ich mache eine Fahrradtour von Campingplatz „Big Sand“ über Melvaig nach Rudha Reidh – ca. 18 km einfache Fahrt.

Zuerst habe ich einen schönen Blick auf den Campingplatz.

Es gab viel zu bewundern wie beispielsweise Telefonzellen auf dem Lande.

Oder britische Verkehrsschilder.

Die Fahrradstrecke verlief fast immer parallel zur Küste.

Auch hier gab es wieder einheimische Tiere zu bewundern.

Und immer wieder Schafe aus der Ferne zu sehen

Und ganz nah.

Der Blick auf die Berge, Strände und das Meer war bei diesem Wetter einfach wunderbar.

Für die Oldtimer-Freunde unter uns habe ich ein schönes Modell gefunden.

Im Ort Melvaig fand ich ein nettes Fisch-Restaurant. Hier machte ich eine Reservierung für den nächsten Tag und machte ein Foto von der Speisekarte, um die Vorfreude auf das abendliche Essen zu steigern.

Die nächsten 8 km waren auch für Radfahrer schwierig zu fahren, da die Straße sehr eng, holperig und steil verlief.

Die Strecke endete dann am Leuchtturm, in dem heute eine Pension untergebracht ist.

Auf der Rückfahrt wurde mir die steile und enge Straße zum Verhängis.

Mit ca. 35 km/Stunde rutschte ich aufgrund einer Unaufmerksamkeit von der Fahrbahndecke an in den Mud.

Hier ist die genaue Stelle mit meinem Käppi zu sehen.

Mein Gesicht, die Hände, die Hose und das Hemd waren voller Mud. Das Fahrrad war bis auf die rechte Bremse und zahlreichen Schrammen funktionsfähig geblieben. Ich hatte einen Schutzengel, denn es war kein großer Stein in der Nähe und der Mud federte meinen Aufprall merklich ab.

Trotzdem verblieben zwei kräftige Abschürfungen und die Erfahrung zukünftig sehr viel langsamer zu fahren.

 

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Inverewe Garden

Durch den wärmespendenden nordatlandischen Strom gedeihen in diesen Gärten die Pflanzen aus aller Welt besonders gut.

Meine schönsten Fotos zeige ich nun den Gartenfreunden.    

 

 

 

 

 

 

 

Gemüse und Obst Garten.

 

Die Gärtnerin auf dem Weg zur Arbeit.

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West Coast Trail

Wir können in den 5. Wochen-Schottland-Tour nicht jede interessante Region besuchen. So entschieden wir uns nicht auf die Isle of Skye zu fahren, sondern weiter der Westküste entlang nach Norden.

Doch bevor wir mit dieser Strecke starteten, besichtigten wir die Burg Eilean Doran.

Diese prächtige Bürg liegt strategisch günstig am Loch Alsh auf einer kleinen Insel.

Im Jahre 1719 wurde die Burg von englischen Fregatten recht gewissenhaft zerstört.

Doch 1913 beschloss der MacRae-Clan den kostspieligen Wiederaufbau.

Der burgeingang wurde gut bewacht.

Die Burgküche bot allerhand an Delikatessen.

Mit diesem Schotten konnte ich mich sogar unterhalten, sein Dialekt war nicht so stark ausgeprägt.

Wo stand nun dieser Dudelsackspieler??

Natürlich auf dem Weg vom Parkplatz zu Brücke, wo jeder vorbeikommen mußte. Er lebt vom Trinkgeld.

Und wo muss jeder Tourist noch vorbei?

Richtig … am Souvenir-Shop.

Wir schätzten, dass ca. 300 bis 500 Touristen auf dem Gelände unterwegs waren … auch viele Busse.

Jetzt geht es also weiter nach Western Ross. Ab hier sind die Verkehrsschilder zweisprachig, es wird Gälisch gesprochen.

Wir waren nicht sicher, ob wir einen Abstecher zur höchstgelegenen Bergstraße von Schottland machen sollten. Am höchsten Punkt von nur 626 m Höhe Soll ein herrlichen Blick bis nach Skye möglich sein.

Am Zugang zur Bergstraße stand dieses Schild. Was sollten wir mit dieser Information anfangen?

Wir wagten die halsbrecherische Bergtour. Die Strecke war extrem schmal, immer einspurig und mit meistens viel zu kleinen Ausweichbuchten. Im oberen Bereich hätten sich Wohnmobil nicht begegnen dürfen.

Einspurig

Selten gab es Passing Places wie hier bei dieser extrem steilen Serpentine.

Am Aussichtspunkt oben angekommen, mußte erst einmal die Maschine abkühlen.

Und wie war der Blick auf die Skye?

Auf der Talfahrt wurde das Wetter wieder besser und damit auch der Blick in die Berge.

Hier ist schön die einspurige Strecke zu sehen.

Ein schöner Blick!

Weiter ging es nun durch den Nationalpark Beinn Eighe.

Wenn die Strecke zweispurig war, wurde sie durch EU-Mittel gefördert, ansonsten war sie einspurig

Abends machten wir dann noch einen herrlichen Abendspaziergang im Nationalpark.

Und wieder zurück zum Übernachtungsplatz.

 

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